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Junge Union kontra Jusos

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Von: Petra Zeichner

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Jusos „schüren“ bei Radverkehrsdebatte „Hass“, findet die Junge Union. Grund dafür ist die Forderung der Jusos, mehr Einbahnstraßen für Radfahrer zu öffnen.

Die Junge Union (JU) Bad Vilbel weist die Kritik der Jusos an der städtischen Radverkehrspolitik zurück. So hatten die Jusos moniert, dass zu wenige Einbahnstraßen entgegen der Verkehrsrichtung für Radler freigegeben seien.

Die Straßenverkehrsordnung gelte auch in Bad Vilbel, erwidert der JU-Vorsitzende Christian Mankel. Die Verkehrssicherheit stehe im Vordergrund. Eine Öffnung einer Einbahnstraße für den Radverkehr sei zudem nur möglich, wenn dort die Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer begrenzt sei.

Die von den Jusos ebenfalls kritisierten Kontrollen durch die Ordnungspolizei dienten zusätzlich der Aufklärung von Fahrradfahrern bezüglich der Gefahren, welche durch das Fahren entgegen der Fahrtrichtung entstehen, so Mankel. Alle Teilnehmer – so auch Radfahrerinnen und Radfahrer – müssten sich an die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung halten.

Die Stadt tut Mankel zufolge viel für den Radverkehr. Als ein Beispiel nennt er den Ausbau des innerstädtischen Radwegs entlang der Nidda. „Dieser ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass die Frankfurter Straße umfahren werden kann.“ Das sei eine ansehnliche und sichere Alternative. Mankel: „Generell ist in Bad Vilbel zu beobachten, dass vermehrt Radwege ausgebaut werden, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.“

Schließlich fordert der JU-Vorsitzende die Jusos dazu auf, einen „vermittelnden Ton“ in der Debatte um die Radwege anzuschlagen. Statt den „Hass“ der Radler auf Autofahrer zu „schüren“, solle man auf Alternativen hinweisen. pz

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