Wetterau

Hilfe für Gewaltopfer in der Wetterau

Wetterau Der Frauen-Notruf Wetterau wird öfter genutzt. Mehrere Frauen nutzten nach einer Vergewaltigung die medizinische Soforthilfe.

Die Zahl der Beratungskontakte mit dem Verein Frauen-Notruf Wetterau ist im vergangenen Jahr erneut angestiegen, teilt der Verein mit. Der Arbeitsschwerpunkt des Vereins ist die Beratung von Frauen und Mädchen, die von körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt betroffen sind oder waren.

Vor allem die Möglichkeit zur Online-Beratung werde zunehmend genutzt, habe Notruf-Leiterin Christa Mansky gegenüber der Jahreshauptversammlung des Vereins berichtet. Zudem habe es wieder viele Klientinnen gegeben, die auf ein hohes Maß an, Beratung, Unterstützung und Begleitung angewiesen gewesen seien. Die medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung sei im vergangenen Jahr von mehreren Frauen genutzt worden, teilweise unabhängig von der Polizei.

Opfer von Vergewaltigungen können sich, unabhängig von einer Strafanzeige, im Hochwaldkrankenhaus in Bad Nauheim medizinisch versorgen und die Spuren sichern lassen, so der Frauen-Notruf. Der Verein biete den betroffenen Frauen und Mädchen eine psychosoziale Begleitung an.

Als Vereinsvorstand hat die Hauptversammlung Fabienne Metz, Petra Claas und Renate Fleischer-Neumann in ihren Ämtern bestätigt, so die Mitteilung des Notrufs. jo

Der Frauen-Notrufhat seine Beratungsstelle in Nidda, Hinter dem Brauhaus 9, und ist täglich von 9 bis 13 Uhr sowie mittwochs von 15 bis 19 Uhr erreichbar. Beratung nach Vereinbarung auch außerhalb dieser Zeiten. Kontakt: Telefon 0 60 43 / 44 71 oder E-Mail an info@frauennotruf-wetterau.de. Weitere Informationen auf www.frauennotruf-wetterau.de.

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