Bad Vilbel

Gesünder schießen

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Der Schützenverein erhält 15 000 Euro Zuschuss von der Stadt, um seinen Schießstand zu modernisieren und sicherer zu machen. Das muss er auch, denn es gibt Auflagen der Aufsichtsbehörde des Wetteraukreises.

Einen Zuschussbescheid über 15 000 Euro hat Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) dem Schützenverein Bad Vilbel übergeben. Das Geld solle in die Sanierung und Modernisierung des Schießstands im Schützenhaus, Baujahr 1976, in der Wiesengasse fließen, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Die Anlage müsse modernisiert und neuen Ansprüchen gerecht werden. „Investitionsmaßnahmen für regulatorische Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen“, heißt es sperrig im Bescheid.

Der Schützenverein habe sich an die Stadt gewandt, weil die Aufsichtsbehörde Auflagen zum Weiterbetrieb der Anlage gemacht habe. Es gehe unter anderem um eine Vorrichtung zur Absaugung giftigen Bleis und um besseres Licht, um Augenschäden zu vermeiden. Ebenso solle ein „Geschoss-Rückprallschutz zur Vermeidung schwerer Gesundheitsschäden“ entstehen, wie es zu Schussverletzungen durch Querschläger in der Mitteilung heißt. „Um auch künftig der Tradition des Schützensports nachgehen zu können, haben wir als Magistrat dem Zuschuss zugestimmt“, sagt Stöhr. Die Summe decke rund ein Drittel der Gesamtinvestitionskosten. „Wir sind der Stadt sehr dankbar, dass sie uns unbürokratisch und vor allem so schnell helfen konnte“, sagt Schützen-Vormann Michael Claus. Es seien nur wenige Wochen zwischen Antrag und Übergabe des Bescheids vergangen. Nun gebe es Planungssicherheit und die Auflagen der Behörde könnten erfüllt und nachgewiesen werden. jo

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