Bad Vilbel

Gegen Kürzung der Buslinie 30

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Eine von der Stadt Frankfurt angekündigte Kürzung der Buslinie 30 ab Dezember ist aus Sicht der Stadt Bad Vilbel „ein fatales Zeichen in den Bemühungen, den ÖPNV zu stärken“. Das befindet der Erste Stadtrat und Verkehrsdezernent Sebastian Wysocki (CDU).

Eine von der Stadt Frankfurt angekündigte Kürzung der Buslinie 30 ab Dezember ist aus Sicht der Stadt Bad Vilbel „ein fatales Zeichen in den Bemühungen, den ÖPNV zu stärken“. Das befindet der Erste Stadtrat und Verkehrsdezernent Sebastian Wysocki (CDU).

Wenn die Linie 30 ab diesem Zeitpunkt nur noch bis zur Friedberger Warte fahre, entfalle eine wichtige, direkte Verbindung von Bad Vilbel in die Frankfurter Innenstadt.

Die Erfahrung zeige eindeutig, dass Pendler direkte Verbindungen bevorzugten und Umstiege unattraktiv empfinden würden, heißt es in seiner Mitteilung. Die ohnehin schon hochbelastete B521 und im Anschluss die Friedberger Landstraße in Frankfurt drohten überlastet zu werden, da durch die Kürzung der Linie 30 wieder mehr Individualverkehr drohe, so der Verkehrsdezernent.

Man dürfe nicht davon ausgehen, dass diejenigen Pendler, die die Linie 30 nutzten, auf die S-Bahn umsteigen würden.

Durch den S-Bahn-Ausbau und die damit verbundenen Einschränkungen werde sich der Pendlerdruck auf die Buslinie 30 noch verstärken.

Wysocki fragt sich zudem, wie die Kapazitätserweiterung der Straßenbahn 18 funktionieren soll. Zur Stoßzeit verkehre die Buslinie alle zehn Minuten, die Straßenbahnlinie 18 alle acht Minuten. „Das noch enger zu takten, dürfte schwierig bis unmöglich werden. Hier sollen offenbar die Probleme des Dieselskandals auf dem Rücken der Pendler gelöst werden.“ jo

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