Bad Vilbel

Gegen Elterntaxi-Chaos in Bad Vilbel

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Die SPD macht weitere Vorschläge zur Verkehrsentlastung an der Europäischen Schule. Zum Beispiel das Auf- und Abfahren vom Schulparkplatz neu zu regeln.

Die SPD macht weitere Vorschläge zur Verkehrsentlastung in Dortelweil rund um die Europäische Schule.

Der Magistrat plane ein weiteres Gewerbegebiet in Dortelweil auf heutigen Ackerflächen Richtung Kloppenheim mit einer Größe von 60 000 bis 70 000 Quadratmetern. „Deshalb ist es notwendig, die angespannte Verkehrssituation auf der Theodor-Heuss-Straße, unter anderem ausgelöst durch unzählige Elterntaxis, morgens und nachmittags durch weitere Maßnahmen zu entlasten“, so Beate Bender (SPD) in der Mitteilung.

Die Situation in der Falkenstraße habe sich durch die testweise Umwidmung in eine Einbahnstraße mit Einfahrtsverbot von der Konrad-Adenauer-Allee kommend und der Anordnung versetzten Parkens inzwischen enorm verbessert. „Anwohner und Kinder, die die Falkenstraße als Schul- und Kindergartenweg nutzen, werden dadurch geschützt“, lobt SPD-Sprecher Rainer Fich die gemeinsame Initiative von Anwohnern, Beate Bender und der Stadtverwaltung.

Es bleibe aber die enorme Belastung in der Theodor-Heuss-Straße und die Rückstaus auf der B 3 und der K 10 in Richtung Kloppenheim, heißt es in der SPD-Mitteilung.

Man könne die Zu- und Abfahrtsregelungen auf dem Parkplatz der Europäischen Schule völlig verändern, um dort effektivere Verkehrsflüsse zu erreichen. Das will die SPD nun der Schulleitung vorschlagen. Ebenso halten die Dortelweiler Genossen den Einsatz von Schülerlotsen für notwendig.

„Die zu Fuß ankommenden Schülerinnen und Schüler sind bei der Überquerung der Straße gefährdet und behindern andererseits durch das ungeordnete Überqueren einen guten Verkehrsfluss. Auch könne man die gegenüber der Europäischen Schule gelegene Freifläche als zusätzlichen Behelfsparkplatz einsetzen, damit nicht alle Elterntaxis auf den Parkplatz der Schule fahren müssen“, so Fich und Bender.

Die wirkungsvollste und klimafreundlichste Lösung wäre allerdings, dass die Schulleitung an Eltern und Schüler appelliert, künftig ausschließlich öffentliche Verkehrsmitteln zu nutzen „und hier endlich ein Einsehen entsteht“ , so Bender und Fich.

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