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Gedenken zur Pogromnacht

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Am 10. November jährt sich zum 84. Mal einer der dunkelsten Tage der deutschen Geschichte, heißt es in der Mitteilung der Stadt. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 haben nationalsozialistische Schergen Leben, Eigentum und Einrichtungen von jüdischen Bürgern in ganz Deutschland zerstört. Fast alle Synagogen und viele jüdische Friedhöfe in Deutschland und Österreich wurden zerstört und entweiht.

Auch in Bad Vilbel erfolgten am 10. November 1938 Übergriffe auf die jüdische Bevölkerung und deren Eigentum. Im Namen der jüdischen Gemeinde Bad Vilbel und des Magistrats der Stadt wird aus diesem Anlass für Donnerstag, 10. November, zum Gedenken eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr vor dem Alten Rathaus am Gedenkstein zu Erinnerung an die 1933 bis 1945 verfolgten, verschleppten und ermordeten jüdischen Bürger Vilbels. Es wirken mit Vered Rosa Zur, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Bad Vilbel, Bürgermeister Sebastian Wysocki und Shlomo Raskin, Rabbiner der jüdischen Gemeinde Frankfurt. red

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