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Im Kurpark gibt es bald nicht nur ein Kneipp-Becken.
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Im Kurpark gibt es bald nicht nur ein Kneipp-Becken.

Gesundheitsschutz

Fitness für alle an der Nidda

  • Martin Brust
    VonMartin Brust
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In Bad Vilbel bauen Spielgerätehersteller und Stadt einen Mehrgenerationenplatz. Outdoor-Trimmgeräte sind seit einigen Jahren im Kommen.

Twister, Stepper, Track Tracer oder Airwalker heißen die Edelstahl-Geräte mit den blauen Plastik-Elementen, die im Oktober im Kurpark nahe des Quellenhofs an der Nidda aufgestellt werden. In Kooperation zwischen der Stadt und der in Vilbel ansässigen Firma Saysu soll dort „der größte Mehrgenerationenplatz Deutschlands“ entstehen, wie Arno Bodin vom Vertrieb des Unternehmens ankündigt.

Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) verspricht sich durch den Standort nahe des Niddaradweges und des Freizeitgeländes für Jugendliche eine hohe Aufmerksamkeit für den Mehrgenerationengedanken und den vorbeugenden Gesundheitsschutz. Die Stadt wird zum Projekt das Grundstück und „einen kleinen finanziellen Grundstock“ einbringen, die restliche Finanzierung übernimmt der Gerätehersteller.

Elf Geräte will Saysu dort aufstellen, die gesamte Edelstahlserie. Zum freien Nutzen aller Bürger, aber auch zum eigenen, als Demonstrationsobjekt für Kunden. Saysu verspricht, dass dort stets die neuesten Modelle stehen werden, denn das Vilbeler Unternehmen will sich von seinen Mitbewerbern auch durch ständige Neuentwicklung in Kooperation mit Nutzern und Medizinern absetzen.

Erst 2006 wurde Saysu gegründet, seit Jahresbeginn 2010 ist die Firma in Vilbel ansässig. Geschäftsführer Neset Ciftci und seine drei Mitarbeiter kümmern sich von hier aus um Vertrieb, Design und Entwicklung. Produziert werden die Geräte in der Türkei und in der Nähe von Augsburg. Der Umsatz der jungen Firma liegt im einstelligen Millionenbereich.

Die Bewegungs- und Spielgeräte richten sich nicht nur an Senioren, sondern an alle Generationen, sagt Bodin. Outdoor-Trimmgeräte sind seit einigen Jahren im Kommen und sollen Bewegungsmangel und Alterungserscheinungen vorbeugen. Der Muskelaufbau stehe dabei nicht im Vordergrund, so Bodin, sondern die Erhaltung und Förderung von Mobilität. Hauptkunden von Saysu sind Kommunen, die in den letzten Jahren vermehrt solche Geräte aufstellen lassen. Friedberg, Neu-Anspach, Eschborn, Hanau und Frankfurt stehen unter anderem auf der Referenzliste von Saysu, die mittlerweile rund 100 Kunden in Deutschland verzeichnet. Aber auch 32 europäische und außereuropäische Länder stehen darauf, sogar in Australien und Neuseeland stehen Geräte der Vilbeler.

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