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Für fairen Handel

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Von: Jochen Dietz

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Die SPD-Fraktion gibt die Bewerbung der Stadt als „Fairtrade-Town“ nicht auf und bringt sie erneut auf die Tagesordnung des Stadtparlaments.

Die Vilbeler SPD bringt erneut das Thema „fairen Handel“ auf die Tagesordnung der kommenden Stadtparlamentssitzung. Die Fraktion beantragt, dass sich die Stadt intensiv mit dem Thema Fairtrade befasst. Ziel müsse es sein, dass sich die Stadt um den Titel „Fairtrade-Town“ bewirbt, heißt es in einer Mitteilung. Sie bedauere, dass ein gleichlautender Antrag vom Stadtparlament abgelehnt wurde. „Wir geben jedoch nicht auf“, sagt Fraktionsmitglied Isil Yönter, die mit Walter Lochmann den Antrag federführend erarbeitet hat: „Das Thema ist zu wichtig, als dass wir es ruhen lassen wollen“.

Für Fraktionschef Christian Kühl ist die Ablehnung des Antrags aus mehreren Gründen unverständlich: Zum Einen förderten „Fairtrade-Towns“ gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus der Bürgerschaft, Politik, Vereinen, Kirchen und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel in ihrer Kommune stark machen. Yönter: „Gerade heute ist es besonders wichtig, dass wir als Kommune das Bewusstsein für gerechte, soziale und umweltschonende Produktions- und Handelsstrukturen schärfen und die Initialzündung geben.“ Zum anderen, so Kühl, könne man nicht darüber klagen, dass sich weltweit immer mehr Menschen auf die Flucht begeben, weil sie sich und ihre Familien nicht mehr ernähren können: „Fairer Handel und gezielte Entwicklungshilfe tragen dazu bei, dass deren Wirtschaft und damit die Länder gestärkt und stabilisiert werden“. jo

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