Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hanau/Bad Vilbel

Fahrdienst zum Impfen aus Hanau und Bad Vilbel

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
    schließen

Hanau und Bad Vilbel bieten ihren Senior:innen Unterstützung bei der Anreise zu den Impfzentren sowie bei der Terminvereinbarung an.

Die Städte Hanau und Bad Vilbel organisieren Fahrdienste zu den Impfzentren, teilen sie anlässlich des Impfstarts am 19. Januar mit. Laut Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) wird die Stadt für die Fahrdienste mit einem sechsstelligen Betrag in Vorleistung treten, erwarte aber eine Erstattung vom Land. Es sei „nicht hinnehmbar, dass es Menschen in unserer Stadt zugemutet wird, dass sie wegen beschwerlicher Anreisewege auf eine rasche Impfung verzichten müssen“. Der OB werde alle Hanauer:innen ab 80 Jahren persönlich anschreiben. Die Briefe gehen laut der Mitteilung heute raus. Darin erläutere der OB ausführlich, was die betroffenen Menschen tun können, um konkrete Hilfe bei der zentralen Terminvereinbarung für die Corona-Impfung zu erhalten oder ihren Bedarf auf Unterstützung bei der Anfahrt zum Regionalen Impfzentrum in Frankfurt anzumelden.

Ab Mittwoch sei dazu ein Bürgertelefon unter 06 18 18/ 676602001 montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr erreichbar, um Hilfestellungen bei der Terminvereinbarung zu geben und den Shuttle-Service anzufordern. Wichtig sei dabei, dass für die Anforderung des Fahrdienstes bereits ein fester Impftermin in Frankfurt vereinbart sei.

Weil auch die Bad Vilbeler Senior:innen zunächst ins Impfzentrum Gießen fahren müssen, bietet das städtische Hilfenetzwerk „Hilfe Direkt“, das es seit April gibt, ebenfalls Mitfahrgelegenheiten an. Wer diese Hilfe in Anspruch nehmen möchte, kann sich beim Seniorenbüro der Stadt melden.

Sozialdezernent Jörg-Uwe Hahn (FDP): „Gerade wegen der Schwierigkeiten auch für Vilbeler Senioren bei der Vereinbarung eines Impftermins sehen wir uns noch mehr in der Pflicht, wenigstens einen ordentlichen Transport zu organisieren.“

Auch werde man weiterhin daran arbeiten, dass ältere Vilbeler:innen sich auch am Standort Frankfurt Messe impfen lassen können. Der städtische Fachbereich „Soziale Sicherung“ stelle für die Fahrten hierfür den eigenen Kleinbus zur Verfügung. Seniorinnen und Senioren oder deren Angehörige können sich ab sofort bei beim städtischen Seniorenbüro melden, um eine solche Mitfahrgelegenheit zu erhalten. Anfragen werden entgegengenommen, koordiniert und dann mit vielen ehrenamtlichen Helfer:innen die entsprechenden Fahrten organisiert.

„Je mehr Senioren sich schnell impfen lassen, desto besser können wir den Schutz dieser besonders gefährdeten Gruppe gewährleisten. Da möglicherweise die Anfahrt zum Impfzentrum ein Hemmschuh für die Terminanmeldung sein kann, tragen wir mit unserem Angebot dazu bei, dies zu überwinden. Wir hoffen, dass viele Seniorinnen und Senioren von unserem Angebot Gebrauch machen.“ Das Seniorenbüro ist werktags von 8 bis 12 Uhr telefonisch erreichbar unter 06101/602314 oder -316 oder per E-Mail an sandra.schneider@ bad-vilbel.de oder lidia.burhard@bad-vilbel.de. jo

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare