Bad Vilbel

Im Einsatz für Schulen

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Kultusminister würdigt Claudia Hammerstein für deren früheres Engagement als Vereinsvorsitzende.

„Wir hatten ein mittelständisches Unternehmen zu führen.“ Claudia Hammerstein spricht nicht von einem Betrieb der freien Wirtschaft, sondern von dem Förderverein der Bad Vilbeler John-F.-Kennedy- und der Saalburgschule. Dafür, dass sie sich insgesamt acht Jahre lang in dem Verein ehrenamtlich für die Belange der Schulen einsetzte, hat der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU) sie zusammen mit anderen Ehrenamtlichen am Dienstag geehrt.

Natürlich sei es die Hauptaufgabe des Fördervereins, Geld zu sammeln „oder sonst irgendwie Gutes für die Schulen zu tun“, so Hammerstein. Doch in ihre Zeit als dessen Vorsitzende (2009 bis 2014) fiel es auch, sich darum zu kümmern, dass die Betreuung der Schüler am Nachmittag funktionierte. Etwa 30 Minijobber habe der Verein koordiniert, sagt die freiberufliche Tourismusmanagerin. Wer von diesen Mitarbeitern wann eine AG oder Sport anbot, das organisierte Hammerstein. Doch sie betont: „Ohne den Vereinsvorstand wäre das gar nicht möglich gewesen.“

Zusätzlich organisierte sie verschiedene Seminare und Veranstaltungen für Schüler, Lehrkräfte und Eltern, die sich unter Titeln wie „Das Lernen lernen“, „Sicherheit im Internet“ und „Mobbing“ verschiedenen Themen widmeten.

Nachdem Hammerstein, die mittlerweile in Kaarst (NRW) lebt, das Amt als Vereins-Vorsitzende abgegeben hatte, war sie bis 2016 dort Kassiererin. Die beiden Schulleiter sowie Ex-Kollegen seien es gewesen, die sie „klammheimlich“ beim Kultusministerium für eine Ehrung vorgeschlagen hätten. Wenn man sie zuvor gefragt hätte, hätte sie abgelehnt, sagt Hammerstein.

Für ihren Einsatz hat Claudia Hammerstein eine Urkunde bekommen und einen hessischen Löwen aus der Porzellanmanufaktur Höchst. Hammerstein: „Ich hab’s total gerne gemacht.“ pz

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