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Bad Vilbel

Die Jugend in Bad Vilbel befragen

  • Jochen Dietz
    vonJochen Dietz
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Die Junge Union will Partizipationswünsche der Jugendlichen ausloten, bevor ein Stadtjugendring ins Leben gerufen wird. Sozialdezernent Jörg-Uwe Hahn hatte ihn angekündigt.

Die Junge Union (JU) regt eine umfassende Befragung der Bad Vilbeler Jugend an, bevor ein Stadtjugendring installiert wird. Den hatte Sozialdezernent Jörg-Uwe Hahn (FDP) angekündigt.

„Wir begrüßen, dass er damit eine Debatte um die Beteiligung von Jugendlichen angeregt hat. Wer aber Jugendpartizipation ernst meint, der muss sie von den Bedürfnissen und Wünschen der Jugendlichen abhängig machen“, so JU-Vorsitzende Deliah Eckhardt in einer Mitteilung.

Die letzte offizielle Jugendbefragung in Bad Vilbel habe es 2012 gegeben. „Wir wollen dem Stadtjugendring keine pauschale Absage erteilen. Wir setzen uns für die aktive Beteiligung von Jugendlichen am Stadtgeschehen ein. Aber man sollte sie vorher befragen, wie sie partizipieren wollen“, so das Vorstandsmitglied der Jungen Union, Leonie Bluck.

Oft legten Erwachsene fest, wie Jugendliche an der Stadtpolitik teilzunehmen haben. „So wird man niemals eine breite Akzeptanz unter den Jugendlichen erreichen“, betont Eckhardt. Für viele junge Leute sei es keine Option, sich an einem institutionalisierten Gremium zu beteiligen. „Man muss sich also bewusst sein, dass man mit institutionalisierter Jugendbeteiligung nur eine gewisse Gruppe erreicht. Sozial benachteiligte Jugendliche bleiben dabei in aller Regel außen vor“, so Eckhardt und Bluck.

Die JU setze sich für einen Austausch der Jugend mit Politik und Verwaltung ein: Sie fordert sogenannte Youth Sessions. Das solle zunächst ein lockeres Format sein, das die Beteiligten selbst gestalten und dem die Befragung vorausgeht.

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