Bad Vilbel

Bundespreis für „Dotti“

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Der Bad Vilbeler Demeterbetrieb Dottenfelderhof ist vom Bundeslandwirtschaftsminierium für seine Züchtung robuster Gemüse- und Getreidesorten ausgezeichnet worden.

Der Dottenfelderhof in Bad Vilbel hat am Donnerstag im Rahmen der Grünen Woche in Berlin den Bundespreis des Bundeswettbewerbs ökologischer Landbau erhalten. Der mit 7500 Euro dotierte Preis wurde von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) verliehen. Bereits zum zweiten Mal haben die Landwirtschaftsgemeinschaft KG und Landbauschule Dottenfelderhof den Preis erhalten.

Wie Margarethe Hinterlang, die Sprecherin des Demeterbetriebs mitteilt, werden in dem Bundeswettbewerb „praxisbewährte, innovative Leistungen oder besonders nachhaltige gesamtbetriebliche Konzeptionen ausgezeichnet“. Die Leistungen der Preisträger sollen außerdem auf andere Betriebe übertragbar sein.

Mit dem Preis wird vor allem die Züchtung „on farm“ gewürdigt. Dabei werden zehn Hektar der Ackerflächen für die Zuchtgärten zur Verfügung gestellt. So gehen diese Flächen zwar für die Getreide- und Gemüseproduktion und somit für den Erwerb verloren, für die Züchtung bedeutet es jedoch, unter wirklich praxisnahen Bedingungen zu forschen.

Hinterlang: „So sind im Laufe der Jahre robuste, standortangepasste Gemüse- und Getreidesorten mit einer besonders guten Nahrungsqualität gezüchtet worden – eine Basis für zukunftsorientierte Landwirtschaft.“

Der Bundeswettbewerb dient auch dazu, die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen der ökologisch wirtschaftenden Betriebe weiter zu erhöhen. pz

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