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Die Gerätehäuser in Vilbel dürfen nur noch zu Einsatzzwecken betreten werden.  

Bad Vilbel

Brandschutz in Bad Vilbel gesichert

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Die Feuerwehrleute in Bad Vilbel treffen sich nur noch im Fall eines Alarms. Gerätehäuser dürfen auch nur noch zu diesem Zweck betreten werden.

Um in der Krise handlungsfähig zu sein und den Brandschutz zu sichern, haben die Freiwilligen Feuerwehren all ihre Jahreshauptversammlungen, die in Kürze hätten stattfinden sollen, abgesagt, teilt die Verwaltung mit. Ebenso finden bis auf weiteres keine Übungsabende statt. Zudem sind jegliche Zusammentreffen untersagt. Die Gerätehäuser werden nur noch von Wehrangehörigen betreten und das ausschließlich nur dann, wenn es eine Alarmierung gibt.

„Damit gewährleisten wir den Brandschutz und schützen unsere Feuerwehrleute. Ziel ist es, dass Feuerwehrleute so wenig wie möglich in größerer Anzahl zusammenkommen, um das Infektionsrisiko zu minimieren“, erklärt Brandschutzdezernent und Erster Stadtrat Sebastian Wysocki (CDU).

„Je mehr wir die Feuerwehrleute voneinander fern halten, desto weniger kann ein etwaig infizierter Kamerad eine Kettenreaktion auslösen. Wir erreichen damit, dass wir auch in diesen Krisenzeiten den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt einen regelkonformen Brandschutz gewährleisten können“, erklärt Stadtbrandinspektor Karlheinz Moll. Feuerwehrgerätehäuser seien ab sofort lediglich für Einsatzzwecken zu betreten. Alle anderen Nutzungen seien ab sofort untersagt. 

„Die Ausübung des Brandschutzes ist ein wichtiger Teil der kritischen Infrastruktur. Zudem sind die Feuerwehren auch im Einsatz zum Katastrophenschutz und damit wären sie unmittelbar im Einsatz, sollte der Katastrophenzustand aufgrund des Coronavirus ausgerufen werden. Wir tun gut daran, mit diesen Maßnahmen die Einsatzfähigkeit unserer Feuerwehren zu sichern“, so Wysocki und Moll. Beide betonen, dass die getroffenen Maßnahmen an sich keinerlei Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger bedeuten, sondern vielmehr diesen unmittelbar zugutekommen. 

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