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Bad Vilbel

Besserer Distanzunterricht

  • Silvia Bielert
    vonSilvia Bielert
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Die Eltern und der Förderverein des Georg-Büchner-Gymnasiums haben lange dafür gekämpft, dass die Schulen Videokonferenzsysteme wie Zoom offiziell nutzen dürfen. Mehr als zehn Monate nach Beginn der Pandemie sind sie am Ziel.

Schulleitung, Elternbeirat und Förderverein des Georg-Büchner-Gymnasiums in Bad Vilbel atmen auf. Der Landkreis hat es ihnen und auch allen anderen Schulen im Kreis jetzt erlaubt, das kostenfreie Videokonferenztool Zoom für den Distanzunterricht zu nutzen. Auch viele andere Schulen hatten darauf gedrängt, dieses oder andere Systeme offiziell über das 2011 eingeführte pädagogische Schulnetzwerk WTKedu nutzen zu dürfen.

Zwar hatte der Kreis im März 2020 das „datenschutzkonforme Videokonferenztool edudip“ implementiert. Die Nutzung für den Distanzunterricht habe sich aber „aus Kapazitäts- und Praktikabilitätsgründen äußerst schwierig gestaltet“, sagt Elternbeiratsvorsitzender Jörg Bergamos. Bergamos hatte lange für Zoom gekämpft und vor gut zwei Wochen noch einmal den Landrat selbst aufgesucht.

„Der Schulalltag im Distanzunterricht gestaltet sich nun deutlich einfacher“, schreibt der Förderverein. Schulleiter Carsten Treber spricht von Zoom als „zentrales Element unseres Distanzunterrichtes“. Vor allem für Schüler, die ein Leihgerät des Landkreises benutzen, sei die „Einbindung eines stabilen Konferenzsystems“ eine deutliche Erleichterung, betont die Fördervereinsvorsitzende Susanne Reichert. Für den Förderverein der Schule ist das auch deswegen so wichtig, weil seit März vergangenen Jahres rund 36 000 Euro in die digitale Ausstattung der Schulklassenräume mit Beamer, Whiteboard und PCs geflossen sind, 7.900 Euro davon aus einer Digitalspendenaktion in der Elternschaft, der Rest aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen des Vereins. Die Lehrer können so von der Schule aus digital unterrichten, sogar Sportunterricht wird jetzt angeboten. bil

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