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Eva Langenberg und Tim Mattern von der Naturschutzbehörde bei der Stieleiche.

Bad Vilbel

Bäume als Denkmal

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Der Landkreis Wetterau erfasst geologische Formationen und Pflanzen

Rund 230 Naturdenkmäler gibt es in der Wetterau. Die allermeisten von ihnen sind Bäume, vor allem Linden und Eichen, aber auch besondere Wasserflächen und Quellen können Naturdenkmäler sein, teilt der Wetteraukreis mit.

Hinzu kommen rund 15 geologische Formationen, von denen etwa der Wilde Stein in Büdingen und das Wildfrauengestühl oberhalb von Ranstadt-Dauernheim die wohl bekanntesten sind. Die Naturdenkmale der Wetterau sind in einem Denkmalbuch erfasst und nach Entscheidung des Kreisausschusses unter Schutz gestellt. Das bedeutet insbesondere, dass Bäume nicht gefällt und besonders gepflegt werden müssen. Die Eigentümerinnen und Eigentümer der Flächen, auf denen die Naturdenkmäler stehen, haben keine Kosten, dürfen die Bäume aber auch nicht einfach fällen.

Naturdenkmäler sind Einzelschöpfungen der Natur, die aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit ausgewiesen werden. Bei den Bäumen ist es in den meisten Fällen so, dass sie landschafts- oder ortsbildprägend sind.

Ein gutes Beispiel für einen landschaftsprägenden Baum ist die solitär stehende Eiche auf der Holzwiese in der Gemarkung Bönstadt. Die Stieleiche ist ein besonders prächtiger Baum. Die Eiche ist in einem guten Zustand. Daran ändert auch der Befall mit dem Eichen-Prozessionsspinner nichts, heißt es in der Mitteilung. kek

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