Bad Vilbel

Für Humanität einstehen

Die SPD fordert die Aufnahme von Geflüchteten aus Lesbos. Die Stadt soll sich auch zum „Sicheren Hafen“ für Menschen in Not proklamieren.

Auch Bad Vilbel soll sich bereiterklären, Geflüchtete aus Lesbos aufzunehmen. Das fordert die SPD in einer Mitteilung. Viele Kommunen in Deutschland hätten signalisiert, Schutzsuchende bei sich aufzunehmen zu wollen. „Wir fordern den Magistrat dazu auf, sich diesen Kommunen anzuschließen“, so der Fraktionsvorsitzende Christian Kühl. „Wir sind eine aufstrebende, wohlhabende Kommune, da ist es unsere Pflicht diesen Menschen zu helfen“. Vilbel sollte als „Sicherer Hafen“ gegenüber Innenminister Horst Seehofer (CSU) klarstellen, dass man zur jeder Zeit für schnelle humanitäre Hilfe einstehe.

Aus Sicht der SPD ist es nun an der Zeit, eine schnelle Katastrophenhilfe zu leisten, und zwar ohne über gewisse Zuständigkeit zu streiten. „Jeder Mensch hat die gleiche Würde, egal woher er oder sie kommt und völlig egal ob auf der Flucht oder nicht“ so das SPD Vorstandsmitglied Angelika Ungerer. „Es ist an der Zeit, dass der Innenminister seine Blockadehaltung endlich aufgibt und die Bereitschaft von vielen Städten und Gemeinden, Hilfe zu leisten, Rechnung trägt“, so Kühl. „Selbstverständlich muss Bad Vilbel auch zu diesen Kommunen gehören“, so Ungerer abschließend. jo

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