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Aufklärung statt Strafe

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Von: Jochen Dietz

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Radfahrer in der Frankfurter Straße werden kontrolliert. Zu viele Gefahren sprächen gegen eine Öffnung der Einbahnregelung.

Die Polizei hat damit begonnen, Radfahrer, die entgegen der Einbahn-Regelung in der Frankfurter Straße fahren, zu kontrollieren. Der Ortsbeirat Kernstadt hatte das beantragt.

Dass das Fahren gegen die Einbahnstraße hier nicht erlaubt ist, habe seine Gründe, so die Stadt in ihrer Mitteilung. So sei die Fahrbahn nicht breit genug, es gebe viele Straßeneinmündungen und dies in unübersichtlichen Kreuzungsbereichen. Busse fahren durch die Frankfurter Straße, und wegen der vielen Gewerbetreibenden müssten auch oftmals Lastwagen hier durch. „Die Öffnung einer Einbahnstraße für Radfahrer ist immer eine Abwägungssache. Für die Frankfurter Straße sehen wir aber zu viele Gefahrenpunkte“, sagt Erster Stadtrat und Verkehrsdezernent Sebastian Wysocki (CDU).

Die kontrollierten Fahrradfahrer wüssten meist, warum sie angehalten wurden. Es sei den meisten bewusst, dass sie ordnungswidrig fahren würden. Aber man passe ja auf sich und die anderen Verkehrsteilnehmer auf, heiße es dann immer wieder. Buß- oder Verwarngelder würden bei diesen ersten Kontrollen noch nicht kassiert. „Wir setzen auf Aufklärung, Vorbeugung und Sensibilisierung“, sagt Jürgen Werner, Leiter der Polizei in Bad Vilbel. „So erreicht man mehr Radfahrer, als man glaubt. Gerade in diesem engen Bereich der Frankfurter Straße reicht nur ein kleiner Moment der Unachtsamkeit und schon ist es passiert. Das möchten wir durch die Kontrollen vermitteln.“

In den nächsten Tagen und Wochen werde immer wieder kontrolliert und wenn nötig, würden auch Bußgelder verhängt, kündigt Wysocki an. jo

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