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Aktionen gegen Gewalt an Frauen

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Die weltweite Initiative „Gegen Gewalt gegen Frauen“ ruft dazu auf, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen weltweit beendet wird. Der „Orange Day“ am heutigen Freitag macht auf dieses Problem aufmerksam und trägt dazu bei, die Menschen für die Anliegen der Frauen und Mädchen zu sensibilisieren, schreibt die Stadt dazu.

„Die Europaratskonvention zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, die ‘Istanbul-Konvention’ trat am 1. Februar 2018 in Kraft. Zur Umsetzung fehlt jedoch noch ein Gesamtkonzept auf Bundesebene. Dazu gehört die Finanzierung einer ausreichenden Zahl von Plätzen in Frauenhäusern«, berichtet hierzu die Bad Vilbeler Frauenbeauftragte, Hildegard Nölke.

„Wir verurteilen Gewalt gegen Frauen und setzen uns daher für die Beseitigung dieser Missstände ein. Weder in Bad Vilbel, noch weltweit darf einer Frau Gewalt angetan werden und daher ist es wichtig, dass wir den Aktionstag am 25. November auch ohne Beleuchtung von Gebäuden begehen und damit auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen. Wir können alle gemeinsam dazu beitragen, dass keine Frau Angst vor Übergriffen haben muss und dass wir alle gemeinsam in Sicherheit und Freiheit leben können. Gerade in diesen so unsicheren Zeiten muss es uns ein Anliegen sein, dass wir uns für dieses Thema einsetzen“, so Bürgermeister Sebastian Wysocki (CDU).

Die Stadt Bad Vilbel bezuschusst nach eigenen Angaben jährlich die Vereine „Frauen-Notruf Wetterau“, „Frauen helfen Frauen Wetterau“ (Beratungsstelle und Frauenhaus) und „Wildwasser Wetterau“ (Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend) In der Stadt selbst werde es heute verschiedene Aktionen geben: Die Fahne der Aktion „Keine Gewalt gegen Frauen“ werde gehisst. In der Stadtbibliothek gebe es eine Kampagne mit entsprechenden Büchern und Hinweisen. Es werden Flyer in Bad Vilbel verteilt. Engagierte Frauen stehen mit Info-Stand vor dem Bürgerbüro in der Frankfurter Straße, heißt es abschließend. red

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