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Bad Nauheim

Nachhaltig verpacken in Bad Nauheim

  • Silvia Bielert
    vonSilvia Bielert
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Die Stadt möchte, dass weniger Einwegmüll produziert wird und wirbt gastronomische Betriebe, für die Abholung und Lieferung von Speisen Mehrwegverpackungen zu nutzen.

In der Corona-Pandemie ist das Liefer- und Abholgeschäft für viele Restaurants, Bistros und Cafés ein noch wichtigeres Standbein geworden. Viele Verbraucher nutzen das Angebot, doch der Verpackungsmüllberg ist dadurch „immens angewachsen“, sagt Bad Nauheims Bürgermeister Klaus Kreß (parteilos) laut einer Pressemitteilung der Stadt. 281 000 Tonnen Müll aus Einwegverpackungen entstehen demnach pro Jahr in Deutschland. Ab 2023 sollen Betriebe verpflichtet werden, eine Alternative anzubieten.

Bad Nauheim soll schneller sein. Gemeinsam mit der Gastronomie möchte die Stadtverwaltung ein Mehrwegverpackungssystem einführen. Dafür hat die neue städtische Referentin für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, Yuge Lei-Chillery, laut Mitteilung nach einer kostengünstigen, praktikablen Lösung gesucht.

Sie fand einen Anbieter, der Menüschalen, Kaffeebecher oder Pizzaverpackungen in verschiedenen Größen und zu 100 Prozent recyclebar anbietet. Nach zehnmaliger Nutzung sind die Behältnisse nachhaltiger als Einweg, heißt es in der Mitteilung.

Das System werde aber nicht als klassisches Pfandsystem eingeführt. Stattdessen benötigen die Verbraucher eine App fürs Smartphone oder eine Karte. „Nach der Ausgabe des Essens wird ein QR-Code in der App oder alternativ auf der Karte sowie zusätzlich auf der Bowl gescannt. So ist nachvollziehbar, wo sich das Gefäß gerade befindet.“ Zurückgegeben werden können die Verpackungen unkompliziert bei allen teilnehmenden Betrieben, die sie hygienisch reinigen. Um möglichst viele Betriebe zum Mitmachen zu animieren, will die Stadt Teile der Nutzungsgebühren übernehmen. Geplant ist eine digitale Informationsveranstaltung dazu am 7. Juni. bil

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