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Kommentar zum Skulpturenpark

Kunst für alle Menschen

  • Petra Zeichner
    VonPetra Zeichner
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Bad Nauheim hat mit dem Skulpturenpark ein Alleinstellungsmerkmal. Fraglich ist, warum der Magistrat die Schließung des Kunstortes in Kauf nimmt. Gerhard zieht Besucher an und hebt damit das städtische Image.

Der Skulpturenpark in Bad Nauheim ist mit seinem international ausgerichteten Konzept einzigartig - zumindest in Hessen. Die Kurstadt hätte damit, von der Seite des Stadtmarketings aus betrachtet, ein Alleinstellungsmerkmal. Das sollte den Magistrat interessieren. Bad Nauheim ist nicht nur Gesundheitsstadt, sondern gerade auch wegen seiner Jugendstilanlagen weithin bekannt. Wieso passt das Konzept einer internationalen, künstlerischen Bildungseinrichtung nicht dazu? Gerhard Burk ist ein weltweit angesehener Künstler mit Auszeichnung. Er arbeitet mit Kollegen in Israel, Mexiko und anderen Ländern zusammen und macht eigene Projekte. Gleichzeitig engagiert sich Burk auch vor Ort. Etwa mit den regelmäßig wiederkehrenden Klangstationen, bildender Kunst und Musik zusammen mit der Bad Nauheimer Musikschule. Der Skulpturenpark selbst zieht jährlich Tausende Besucher an. Wenn der schwarz-grüne Magistrat in Kauf nimmt, dass dieser Kunstort geschlossen wird, haben die Politiker eines noch nicht verstanden: Gerhard Burk zieht Besucher an und kommt damit auch dem städtischen Image und dem Geldbeutel zugute. Wenn schon Kunst alleine wenig zählt, sollten wenigstens finanzielle Argumente ins Gewicht fallen.

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