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Artistik und Zaubereien

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Das Duo Leosvel und Diosmani am Chinesischen Mast. RED (3) © Red

Sprungbretter, Zauberkisten, Jonglierbälle, Balancierstangen - zwei Jahre blieben - coronabedingt - die Requisiten der Artistenwelt verstaut. Nun endlich spielen sie sich zurück ins Rampenlicht: Vom 9. Januar bis 5. Februar 2023 präsentiert die Ovag im Jugendstil-Theater des Hotels Dolce in Bad Nauheim Europas größte Varieté-Show: 45 Artistinnen und Artisten aus 16 Nationen bei 49 Shows in drei Stunden.

Vor neunzehn Jahren bot der kommunale Versorger zum ersten Mal zwei Showtage an. Kontinuierlich nahm die Zahl der Besucherinnen und Besucher und somit auch die Dauer der Veranstaltung zu. Gründe: „Natürlich die Zusammenstellung des Programms und die Qualität der Künstler“, sagt Ovag-Pressesprecher Andreas Matlé, verantwortlich für das Programm. Außerdem sei es Atmosphäre des Jugendstil-Theaters und die Größe der Bühne, die es erlaube, Attraktionen zu bringen, die sonst nur im Zirkus möglich seien.

Vor Corona wurden bereits 25 000 Karten für das folgende Jahr verkauft. „Kaum einer hat seine Karten zurückgegeben, fast alle haben sie über zwei Jahre gehalten.“ Ein Star-Ensemble möchte die Besucher - 33 000 werden insgesamt erwartet - im nächsten Januar und Februar in Atem halten. Darunter die „Legende der Handstandakrobatik“, Oleg Izossimov aus Russland, der seit Jahrzehnten mit Ästhetik und Präzision besteche. Daneben aus der Ukraine ein Stern am Jonglage-Himmel: Die junge Ukrainerin Kateryna Nikoforova, die kleine Bälle auf einem eigens für sie angefertigten Requisit im Spiel hält.

Eine „artistische Sensation“ komme aus Kuba: Das Duo Leosvel und Diosmani am Chinesischen Mast. Leosvel Gutierrez streckt sich an der fünf Meter hohen Metallstange komplett in der Horizontalen, seinen Körper nur mit beiden Händen an der Stange haltend - die sogenannte Menschliche Flagge. Sein Partner, Diosmani Aguero zelebrierte auf seiner Rippe dann noch einen Handstand.

Ansonsten: Starke Männer und fliegende Frauen begleitet von Kehlkopfgesang aus der Mongolei. Silvia Gaffurini, die „Seifenblasen-Queen“ aus Miami Beach, Grusel-Zauberei von Magus Utopia aus Amsterdam, im Nebel schwebende Masten der Catwall Acrobats aus Montreal, dazu die Japanerin Yuchan Iizuka, die Ballett im Luftring tanzt. Sheyen Caroli aus Spanien, verbiegt sich, die Italienerin Selyna Bogino hält mit ihren Füßen Bälle so schnell in Bewegung wie kaum eine andere ihres Genres, Marc Metral, Star des Moulin Rouge, mit seiner Bauchredner-Nummer (mit leibhaftigem Hund) und die Truppe Dobrovitsky aus Moskau, die von einem Trapez zum anderen gleitet.

Eintrittskarten gibt es bei der Ovag unter 0 60 31/68 48 11 13 und im Internet unter www. adticket.de. red

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Grusel-Zauberei von Magus Utopia aus Amsterdam. © Red
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Oleg Izossimov zeigt Handstandakrobatik. © Red

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