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Anstalt nicht schließen

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Wetterau SPD für Jugendarrest in Friedberg

Es sei „wenig durchdacht und wirtschaftlich nicht sinnvoll“ die Jugendarrestanstalt in Friedberg zugunsten des Neubaus in Gelnhausen zu schließen, meint die Wetterauer SPD-Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl. Der hessische Jugendarrest soll künftig laut Gnadl mit 74 Plätzen in Gelnhausen konzentriert werden. Derzeit gebe es 110 Plätze, 50 in Gelnhausen und 60 in Friedberg.

Der Ausbau wäre in Friedberg wesentlich sinnvoller gewesen, meint Gnadl. Die Justizvollzugsanstalt Friedberg sei im Jahr 2008 für viel Geld zur Jugendarrestanstalt umgebaut worden. Die künftige Nutzung sei völlig ungeklärt. Die Justiz-Mitarbeiter in Friedberg seien über die Schließung nicht informiert worden. Aus der Reduzierung der Plätze schließt Gnadl, „dass sich die hessische Landesregierung von der Einführung eines Warnschussarrestes wieder langsam verabschiedet“.

74 Plätze im Jugendarrest in Hessen „reichen absolut aus“, sagt der Sprecher des Justizministeriums Hans Fiedel. Die 110 Plätze seien nur nötig gewesen, um einen Überhang abzubauen. In Friedberg seien die 60 Plätze in dem ehemaligen Gefängnis nur improvisiert gewesen. Es sei sinnvoll, die Arrestplätze in einer Anstalt zu konzentrieren.

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