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Alkoholverkauf an Jugendliche sorgt für Ärger.
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Alkoholverkauf an Jugendliche sorgt für Ärger.

Weihnachtsmarkt Karben

Ärger nach dem "Vorglühen"

  • Detlef Sundermann
    VonDetlef Sundermann
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Betrunkene Jugendliche sorgen für Probleme auf dem Karbener Weihnachtsmarkt. Die SPD fordert jetzt ein Präventionskonzept.

Das sogenannte Vorglühen von mehreren Jugendlichen am Samstagabend am Rande des Karbener Weihnachtsmarktes hat jetzt eine Nachwirkung. Die SPD fordert ein Präventionskonzept. „Der Weihnachtsmarkt verliert an Niveau und Ansehen, wenn diese Entwicklung so weiter geht“, heißt es in der Mitteilung.

Das war geschehen: Zehn bis 15 junge Leute im Alter von 16 bis 18 Jahren hatten sich vor dem Rewe-Markt in der St.-Egrève-Straße am Bürgerzentrum getroffen. Auf dem Platz am Bürgerzentrum fand auch der Weihnachtsmarkt statt. Die älteren Jugendlichen hatten in der Zeit von 20.15 bis 21.30 Uhr in dem Supermarkt Alkoholika gekauft und draußen zum Teil an Minderjährige weiterveräußert, berichtet die Polizeidirektion Wetterau in Friedberg auf Anfrage der FR.

Gegen einen männlichen Jugendlichen sei wegen provozierenden Verhaltens ein Platzverweis ausgesprochen worden. Die Polizei brachte außerdem einen betrunkenen Minderjährigen nach Hause.

Polizei und Ordnungsamt der Stadt hatten die Leitung des Supermarktes wegen der Vorfälle aufgefordert, den Laden vorzeitig zu schließen, um der Gruppe den Nachschub abzuschneiden. Was denn auch geschah. Insgesamt hielten sechs Polizisten und zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes die Situation unter Kontrolle.

Ekkehart Boeing, Pressesprecher der Stadt, erklärt, dass der Weihnachtsmarkt selbst von dem Ereignis nicht gestört worden sei. Auch seien dort keine Jugendliche wegen übermäßigen Alkoholgenusses auffällig geworden.

Die einzige negative Randerscheinung betraf laut Boeing die Toiletten im Bürgerzentrum. Die sollen im Laufe des Abends derart verschmutzt gewesen sein, dass sie nach 23 Uhr geschlossen wurden. Der Marktbetrieb endete jedoch erst gegen ein Uhr.

Im Vergleich zu den vergangenen Jahren sei es in diesem Jahr ruhig zugegangen, bemerkt Boeing. Auf die leichte Schulter werde die Stadt den Vorfall jedoch nicht nehmen, kündigte er an. Der Einkaufsmarkt werde von jungen Leuten nicht selten am Samstagabend aufgesucht, um sich Alkohol für das sogenannte Vorglühen zu besorgen. Der direkt von Rewe betriebene Laden schließt erst um 22 Uhr.

„Die Stadt wird mit dem Gewerbeverein das Problem erörtern“, kündigt Boeing am. Auch mit der Rewe-Gruppe soll darüber gesprochen werden, ob die Öffnungszeit am Samstag verkürzt werden kann.

Die SPD schlägt indessen vor, dass sich die „in Karben durch den Gesprächskreis Prävention sehr gut aufgestellte kommunale Präventionsarbeit dieses Problems annehmen sollte“. Der Gesprächskreis solle Gewerbeverein, Polizei, Suchtberatungsstelle, Arbeitskreis Sucht, Jugendpflege und Ordnungsamt einbeziehen.

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