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Ein Lkw platzte förmlich aus allen Nähten.

17 von 25 Lkw beanstandet

Lkw-Kontrollen auf A45: Mehrere Gefahrguttransporter beanstandet

Heftige Bilanz: Bei Lkw-Kontrollen in der Wetterau hat die Polizei 17 von 25 kontrollierten Gespannte beanstandet. Auch Anzeigen wegen Gefahrgutverstößen sind die Folge. 

Münzenberg - In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kontrollierte die Polizei mehrere Lkw auf der A45. Mit erschreckendem Ergebnis: Insgesamt stoppten sie 25 Fahrzeuge und beanstandeten 17 Lkw davon wegen unterschiedlicher Verstöße. In zahlreichen Fällen ging es auch um Gefahrgut. Acht Fahrer mussten zumindest vorübergehend Zwangspausen einlegen. 

Besonders heftig: Ein Abfalltransport, beladen mit Bimssand, musste stehen bleiben, da zwei Reifen des Aufliegers beschädigt waren. Der Spediteur aus Bayern schickte Mitarbeiter mit neuen Reifen los und ließ sie vor Ort wechseln. Auch mehrere Gefahrguttransporter mussten an ihrer Ladungssicherung nachbessern: Erst im Anschluss ging die Fahrt für sie weiter. Bei zwei Transporten ließen sich die erforderlichen Sicherungen nicht gleich von den Fahrer verbessern, so dass die Spediteure Ersatzfahrzeug zum Parkplatz organisierten, um die Ladung teilweise umzuladen.

Für den Fahrer dieses mit Abfall beladenen Lkw ging es aus gutem Grund nicht weiter.

Ebenfalls kurios: So platzte ein mit Altkleidersäcken beladener Auflieger auf dem Weg vom Sauerland nach Rumänien aus allen Nähten. Die Plane war deutlich ausgebeult, so sehr drückten die Kleidersäcke dagegen. Auch ließen sich die Türen des Anhängers kaum noch schließen, so überladen war er. Da der Sattelauflieger mit Plane offensichtlich nicht geeignet war die Ladung zu transportieren, schickte der Unternehmer einen Lkw mit festem Aufbau zur Kontrollstelle. Die Säcke wurden umgeladen, danach ging es weiter in Richtung Rumänien.

A45: Zwölf Anzeigen wegen Gefahrgutverstößen nach Lkw-Kontrolle

Ein Lkw-Fahrer hatte zuvor offenbar ordentlich Schwung mitnehmen wollen, das zeigte ein Blick auf den digitalen Fahrtenschreiber des Gespanns. Kurz vor der Kontrollstelle wies der eine Maximalgeschwindigkeit von 108 km/h aus. Offensichtlich hatte er sein Gefährt auf der Gefällestrecke vor dem Parkplatz, auf dem die Kontrolle der Polizei stattfand, ordentlich beschleunigt. Für den Schnellfahrer werden 95 Euro Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg fällig.

Auch darüber hinaus registrierten die Ordnungshüter mehrere Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten und fertigten zwölf Anzeigen wegen Gefahrgutverstößen an.

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