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Bad Vilbel

3750 Quadratmeter, beste Lage

Die Stadtwerke Bad Vilbel haben Interesse an dem Woolworth-Gebäude in der Frankfurter Straße. Um es zu erwerben, müssten sie von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen. Betriebsleiter Klaus Minkel hat schon eine Idee, was über dem Kaufhaus einziehen könnte.

Von Rebecca Röhrich

Die Immobilie auf der Frankfurter Straße, in der sich ein Woolworth-Kaufhaus befindet, ist Anfang Dezember verkauft worden. Jetzt wollen die Stadtwerke vom Vorkaufsrecht Gebrauch machen.

Klaus Minkel, Stadtwerkebetriebsleiter und Stadtrat für die CDU, kann sich vorstellen, dort die Tagespsychiatrie für das Gesundheitszentrum Wetterau unterzubringen. „Der Wetteraukreis sucht bereits seit Jahren nach einem geeigneten Gebäude“, sagt Minkel. Das Obergeschoss des zweistöckigen Gebäudes biete sich dafür an, so der Stadtrat. Laut Minkel gibt es zudem Überlegungen von Kreis und Stadt, das Gebäude zu erweitern und ein Stockwerk für Facharztpraxen auch das Flachdach zu setzen.

Auf Anfrage der FR bestätigt Hedwig Rohde, Pressesprecherin des Gesundheitszentrums Wetterau (GZW), dass das GZW seit etwa zwei Jahren nach einem geeigneten Ort für eine Tagespsychiatrie in Südkreis suche. Die Tagespsychiatrie in Nidda im Nordosten des Kreises gebe es seit etwa drei Jahren und sei gut ausgelastet, sagt Rohde. Dort stünden Patienten 20 Plätze zur Verfügung. „Dafür gibt es ganz klar Bedarf“, ergänzt sie. Ein ähnliches Modell könne sich das GZW auch im Südkreis vorstellen.

Auch bestätigt Rohde, dass es eine Reihe von Gesprächen hinsichtlich geeigneter Räumlichkeiten gebe. Da sich das GZW jedoch noch in Verhandlung befände, könne sie sich zu der Immobilie in der Frankfurter Straße nicht konkret äußern.

Frankfurter Straße soll attraktiver werden

Die 1300 Quadratmeter im Obergeschoss bieten laut Minkel ausreichend Raum für Patienten und eine psychiatrische Behandlung. Insgesamt ist das Gebäude 3750 Quadratmeter groß. Die Sanierung wird etwa 1,7 Millionen Euro kosten. Bei dieser Summe werde es allerdings nicht bleiben. Die beiden Grundstücke Frankfurter Straße 124 und der Parkplatz hinter dem Gebäude würden insgesamt 1,95 Millionen Euro kosten.

Hinzu kämen außerdem noch Kosten für Arbeiten an der Fassade. „Wir möchten das Gebäude ansehnlicher gestalten“, sagt Minkel. Im aktuellen Zustand passe es nicht recht ins Stadtbild. Aber auch die Lage der beiden Grundstücke sei für die Stadtwerke und somit für die städtebauliche Entwicklung interessant. Nach der erfolgreichen Gestaltung des Niddaplatzes mit der Neuen Mitte, solle nun die Frankfurter Straße Richtung Biwer-Kreisel in den Blick genommen werden, findet Minkel.

Nicht zuletzt deshalb handele es sich bei dem Woolworth-Gebäude um ein „Schlüsselgrundstück“. Das Projekt solle sich, so der CDU Stadtrat, über Mieteinnahmen finanzieren. Das Kaufhaus wird im Gebäude bleiben, der Mietvertrag würden noch einige Jahre gehen.

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