1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Wetterau

Auf Gesicht gezielt: Autofahrer feuert nach Streit auf 58-Jährigen

Erstellt:

Von: Alexander Gottschalk

Kommentare

Was auf der A45 in der Wetterau begann, wird jetzt in den Polizeiakten enden: Der Streit zweier Autofahrer, bei dem ein Schuss aus einer Schreckschusswaffe fiel.

Altenstadt - Nach einem Streit unter Autofahrern bei Altenstadt (Wetteraukreis) hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Ein Beteiligter soll mit einer Schreckschusswaffe auf seinen Kontrahenten geschossen und dabei in Richtung Gesicht gezielt haben, wie die Beamten am Dienstag (2. August) mitteilten. Der Schuss traf demnach nicht, das mutmaßliche Opfer blieb unverletzt.

Konkret geht es um einen Vorfall, der sich am Freitagabend (29. Juli) in der nordöstlichen Wetterau abgespielt hat. Gegen 18.30 Uhr sollen zwei Autofahrer auf der A45 von Florstadt in Richtung Altenstadt „beleidigende Gesten“ ausgetauscht haben. An der Anschlussstelle zur B275 hielten der graue VW und der blaue Fiat schließlich nebeneinander an.

Wetterau: Schuss fällt nach Autobahnstreit auf der A45

Ein 34-Jähriger aus dem Main-Kinzig-Kreis sei ausgestiegen, an das andere Auto herangetreten und habe die Schreckschusswaffe abgefeuert, schilderte die Polizei. Danach sei er in Richtung Altenstadt davongefahren. Der Tatverdächtige ist den Ermittlern genauso bekannt wie der 58-jährige Wetterauer, auf den geschossen worden sein soll.

Schreckschusswaffe
Mit einer Schreckschusswaffe wie dieser soll ein 34-Jähriger in der Wetterau auf einen anderen Mann gefeuert haben. (Symbolbild) © picture alliance / Oliver Killig

Noch nicht ermitteln könnten die Beamten, welche Ereignisse auf der Autobahn den Streit ausgelöst haben. Die Polizei in Büdingen erbittet sich in diesem Zusammenhang unter der Telefonnummer 06042/96480 Hinweise. Schüsse mit Schreckschusswaffen beschäftigen die Wetterauer Polizei immer wieder, zuletzt lösten sie beispielsweise einen größeren Einsatz in Wöllstadt aus. (ag)

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion