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Sturmtief „Bennet“ ließ - wie hier in Wiesbaden - Bäume umkippen.

Wetter in Hessen

Sturmtief „Bennet“ vermiest Narren den Spaß

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Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 km/h: In vielen Städten mussten die Fastnachtsumzüge abgesagt werden.  

Das Wetter hat gestern vielen hessischen Narren einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht: In Fulda, Seligenstadt und vielen weiteren Gemeinden mussten die Fastnachtsumzüge kurzfristig abgesagt werden, weil es zu stürmisch war. Sturmtief „Bennet“ fegte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometern pro Stunde übers Land und ließ zahlreiche Bäume umkippen. Im Flug-, Straßen und Bahnverkehr gab es Behinderungen.

Auf dem Frankfurter Flughafen waren kurzzeitig gar keine Landungen möglich, im Laufe des Vormittags mussten die Anzahl der Landungen pro Stunde deutlich reduziert werden. Es kam zu Verspätungen und Flugausfällen. Auf den Straßen stürzten Bäume und Bauzäune um, Ziegel wurden von Dächern gerissen, Schilder und Mülltonnen flogen umher. Auf einer Baustelle in Lorsch wurde ein 48-jähriger Arbeiter schwer verletzt.

Es bleibt weiter ungemütlich 

In Frankfurt musste die Feuerwehr zu rund 40 Einsätzen ausrücken. Während eines Einsatzes an einem beschädigten Flachdach musste dabei etwa die vielbefahrene Hanauer Landstraße stadteinwärts vorübergehend gesperrt werden.

Mittlerweile ist das Sturmtief abgezogen. Dennoch wird es wohl auch am Dienstag wieder windig und wechselhaft. Es kann einzelne Schauer geben, sogar kurze Gewitter sind möglich. Die Temperaturen erreichen nur noch maximal sechs Grad – nicht unbedingt das beste Wetter für ausgelassenes Feiern in den Straßen. Die Narren sollten sich warm anziehen.

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