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Ganz schön viel Wasser kam mancherorts vom Himmel (Symbolfoto).

Wetter

Wetter in Hessen beruhigt sich

Nach Unwettern  am Freitag beruhigt es sich  allmählich wieder. Vor allem der Flughafen war von einem heftigen Gewitter betroffen.

Nach teils heftigen Regengüssen und Gewittern hat sich die Wetterlage in Hessen von Sonntag an wieder beruhigt. Es bleibt in den kommenden Tagen meist trocken, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD)  in Offenbach berichtete.

Sommerliche Temperaturen, also 25 Grad und mehr, gibt es aber dennoch nicht: Am  Montag liegen die Höchstwerte bei maximal  24 Grad. Dazu ist es vor allem in Nordhessen häufig bewölkt, im Süden kommt eher einmal die Sonne durch. Zum nächsten Wochenende könnten die Temperaturen dann aber wieder an der 30-Grad-Marke kratzen.

Turbulenter ging es noch am Freitag zu: Ein heftiges Gewitter hatte am Nachmittag den Flugplan durcheinander gewirbelt. Nachdem die Abfertigung vorübergehend eingestellt werden musste, waren Verspätungen bis in den Abend die Folge. Es kam am Frankfurter Flughafen zu späteren Starts bis kurz vor Mitternacht. 

Die hessische Luftaufsicht erteilte 26 Ausnahmegenehmigungen für Abflüge nach 23 Uhr, wie es in einer Mitteilung des hessischen Wirtschaftsministeriums hieß. Um 23.46 Uhr startete die letzte Maschine in Richtung Dresden, während es zu insgesamt 17 verspäteten Landungen kam. Das letzte Flugzeug landete kurz vor Mitternacht, während drei Maschinen zum Flughafen Hahn umgeleitet wurden. Sie hätten die Null-Uhr Grenze nicht eingehalten.

Am Frankfurter Flughafen, dem größten deutschen Verkehrsflughafen in der dicht besiedelten Rhein-Main-Region, gilt zwischen 23 Uhr und 5 Uhr ein Nachtflugverbot. Ausnahmen gibt es etwa in Notfällen, aber auch, wenn Verspätungen wetterbedingt sind und damit nicht von den Luftgesellschaften beeinflusst werden können.

Nach Angaben des hessischen Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir (Grüne) haben sich die wetterbedingten Verspätungsstarts immer weiter vom Winter in die Sommermonate verschoben. "Dies zeigt erneut, dass der Klimawandel im Gang ist", sagte Al-Wazir. Denn während in milderen Wintern seltener Schnee und Eis den Betrieb am Flughafen verzögern, gab es in den Sommermonaten in den vergangenen Jahren häufiger heftige Gewitter.

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