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Alexander Gauland (AfD) tritt im Landtagswahlkampf in Frankfurt auf.
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Alexander Gauland (AfD) tritt im Landtagswahlkampf in Frankfurt auf.

AfD-Veranstaltung in Frankfurt

Wenn Alexander Gauland kommt, wird's laut

  • Hanning Voigts
    VonHanning Voigts
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Der AfD-Bundesvorsitzende Alexander Gauland will in Frankfurt Wahlkampf machen. Während seines Auftritts will das Bündnis "Aufstehen gegen Rassismus Rhein-Main" lautstark protestieren.

Es wird wohl laut werden am Samstag auf dem Buchrainplatz. Wenn die Frankfurter AfD um 19 Uhr im Saalbau Oberrad mit ihrer Veranstaltung zum hessischen Landtagswahlkampf beginnt, bei der auch der AfD-Bundesvorsitzende Alexander Gauland eine Rede halten soll, wollen mehrere Initiativen vor der Halle lautstark dagegenhalten.

Unter dem Motto „Oberrad sagt Nein zur AfD“ ruft das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus Rhein-Main“ ab 17.30 Uhr zu einer Gegenkundgebung auf. „Die AfD will das Parlament nicht einfach nur ein bisschen durcheinander wirbeln“, schreibt das Bündnis auf seiner Facebook-Seite. „Eine Partei, die einen faschistischen Flügel in ihren Reihen duldet, hat breiten Widerstand verdient.“

Gauland-Besuch: Frankfurter Polizei bleibt gelassen

Beginnen soll der Protest bereits um 14 Uhr mit einem Infostand auf dem Buchrainplatz, abziehen wollen die AfD-Gegner erst, wenn auch die Veranstaltung mit Gauland beendet ist. Angemeldet ist die Kundgebung von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA). Wie viele Menschen sich beteiligen werden, ist aktuell noch nicht abzusehen. Aber auch das Bündnis „No Fragida“ bewirbt die Kundgebung, Mitglieder der Linkspartei und der Satire-Partei „Die Partei“ wollen ebenfalls kommen, und das linksradikale Bündnis „Antifa United“ wirbt auf Facebook bereits für einen „offensiven Antifaschismus“ gegen die AfD.

Die Polizei rechnet nicht damit, dass es zu größeren Konflikten kommen wird. Man habe bereits mit Protest vor Ort gerechnet, sagte ein Polizeisprecher der Frankfurter Rundschau. Man werde präsent sein, rechne aber insgesamt mit einem friedlichen Verlauf. So schätzen offenbar auch die Unternehmer die Lage ein, die am Buchrainplatz Geschäfte und Cafés betreiben. Alle Läden seien am Samstag ganz normal geöffnet, sagte Bernd Neumann, stellvertretender Vorsitzender des Gewerbevereins Oberrad, der FR. Viele Gewerbetreibende seien nicht gerade begeistert von der AfD-Veranstaltung und den Protesten. „Aber ich glaube nicht, dass es ernste Auseinandersetzungen geben wird.“

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