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2018 gab es auf hessischen Straßen weniger Unfälle, aber mehr Tote.

Unfallzahlen

Weniger Verkehrsunfälle aber mehr Todesopfer auf Hessens Straßen

2018 gab es in Hessen rund 3000 Verkehrsunfälle weniger als im Vorjahr - allerdings stieg dabei die Zahl der Toten an.

Die Zahl der Verkehrsunfälle auf Hessens Straßen ist im vergangenen Jahr erstmals seit 2014 wieder rückläufig gewesen. Das teilte das Innenministerium am Mittwoch in Wiesbaden mit. Insgesamt krachte es 2018 knapp 147 00 Mal, das sind rund 3000 Unfälle weniger als noch ein Jahr zuvor. Allerdings stieg im gleichen Zeitraum die Zahl der Todesopfer: 239 Menschen kamen 2018 bei Verkehrsunfällen ums Leben. Damit waren 26 Todesfälle mehr zu beklagen als noch 2017.

Im Kampf gegen schwere Unfälle macht sich Innenminister Peter Beuth (CDU) für eine Null-Promille-Grenze für Lastwagenfahrer stark. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass für einen 18-jährigen Fahranfänger mit seinem Kleinwagen null Promille gelten, ein Sattelzugfahrer seinen 40 Tonnen schweren Lkw aber noch mit bis zu 0,49 Promille im Blut fahren darf“, erklärte er.

In den vergangenen drei Jahren seien alkoholisierte Lkw-Fahrer an mehr als 380 Verkehrsunfällen in Hessen beteiligt gewesen. „Wer Alkohol getrunken hat, darf mit so einem großen und schweren Fahrzeug nicht am Straßenverkehr teilnehmen“, forderte Beuth.

Um Lkw-Fahrer besser kontrollieren zu können, setzt die Polizei in Südosthessen und Südhessen künftig die neue „Videostreife Lkw“ ein. Sie ist mit vier hochauflösenden Kameras ausgestattet, die einen Blick bis hoch in die Kabinen der Lastwagen ermöglichen. (dpa)

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