Kriminalstatistik

Weniger Straftaten und höhere Aufklärungsquote

Die Gefahr, in Hessen Opfer von Kriminalität zu werden, ist  auf einem historischen Tiefstand.

Die Zahl der Straftaten ist in Hessen im Jahr 2019 nochmals deutlich gesunken. Gleichzeitig verbuchten die Ermittler erneut eine verbesserte Aufklärungsquote, wie Innenminister Peter Beuth (CDU) am Montag in Wiesbaden mitteilte. Mit 364 833 Straftaten seien knapp 8000 Fälle weniger (minus 2,1 Prozent) als noch im Jahr zuvor gezählt worden. Das sei der niedrigste Wert seit dem Jahr 1980.

Die sogenannte Kriminalitätsbelastung war nach Angaben des Innenministers mit 5823 Straftaten pro 100 000 Einwohner ebenfalls weiter rückläufig (2018: 5971 Fälle). Die Gefahr, in Hessen Opfer von Kriminalität zu werden, sei damit auf einem historischen Tiefstand, betonte Beuth. 65,2 Prozent der polizeilich bekannt gewordenen Delikte seien im vergangenen Jahr aufgeklärt worden. Das sei der mit Abstand höchste jemals gemessene Wert seit Einführung der Kriminalstatistik im Jahr 1971. Im Jahr 2018 hatten die Ermittler 64,2 Prozent der Straftaten aufklären können. (dpa)

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