Wirtschaft

Weniger Neuansiedlungen ausländischer Firmen

Gleichzeitig gab es im Jahr 2019 jedoch 64 Erweiterungsinvestitionen internationaler Firmen, die bereits in Hessen ansässig sind. 

In Hessen haben sich im vergangenen Jahr weniger ausländische Firmen neu angesiedelt als im Rekordjahr 2018. Die Zahl ging um 40 auf 153 Neuansiedlungen zurück, wie die landeseigene Wirtschaftsfördergesellschaft „Hessen Trade & Invest“ (HTAI) am Freitag mitteilte.

Gleichzeitig gab es 64 Erweiterungsinvestitionen internationaler Firmen, die bereits in Hessen ansässig sind. Das waren 16 mehr als im Jahr zuvor. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) wertete das als Bestätigung der „hervorragenden Infrastruktur“ des Landes. „Wer Hessen kennt, schätzt die Internationalität unseres Bundeslandes und schafft zusätzliche Arbeitsplätze“, erklärte der Minister in Wiesbaden.

Erneuter Spitzenreiter waren mit 29 Investitionsprojekten die USA vor Großbritannien (23) und China (19). Die USA bleiben damit für Hessen der wichtigste ausländische Investitionspartner mit mehr als 1400 hier vertretenen Firmen. Den hohen britischen Anteil erklärte HTAI-Geschäftsführer Rainer Waldschmidt mit dem Brexit. Hessen sei angesichts des britischen Austritts aus der Europäischen Union eine optimale Standortalternative in Zentraleuropa. (dpa)

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