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Im September waren 205.855 Menschen in Hessen ohne Arbeit, das waren 5 Prozent weniger als im Vormonat August.
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Im September waren 205.855 Menschen in Hessen ohne Arbeit, das waren 5 Prozent weniger als im Vormonat August.

Arbeitsmarkt in Hessen

Weniger Menschen ohne Job

Der Arbeitsmarkt in Hessen hat sich nach dem Ferienende überraschend erholt. Trotz der Wirtschaftskrise sank die Zahl der Arbeitslosen im September. Von Martin Brust

Die Zahl der Arbeitslosen in Hessen ist im September auf fast 206.000 gesunken, das sind fünf Prozent weniger als im August, aber fast sechs Prozent mehr als vor einem Jahr. Dies teilte die Arbeitsagentur Hessen mit. Im Agenturbezirk Frankfurt, der auch den Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis umfasst, waren knapp 44.000 Menschen ohne Beschäftigung. Das waren vier Prozent weniger als im Vormonat, aber drei Prozent mehr als 2008.

Die Entwicklung folgt laut den beiden Arbeitsagenturen dem üblichen Trend nach dem Ende der Sommerferien. Die Arbeitslosenquote in Hessen sank auf 6,6 Prozent, in Frankfurt beträgt sie 6,5 Prozent. Beide Werte liegen deutlich unter Bundesniveau (8,0 Prozent).

Laut Wolfgang Forell, Leiter der Regionaldirektion Hessen, stabilisiert die Kurzarbeit weiter den Arbeitsmarkt, teilweise habe es eine Rückkehr zur normalen Beschäftigung gegeben. "Entgegen aller Befürchtungen kam es nicht zu umfangreichen Entlassungen", so Forell. Im Juni waren in Hessen fast 4000 Betriebe mit rund 93.000 Personen in Kurzarbeit. Davon waren 858 Firmen mit rund 22.500 Beschäftigten im Bezirk Frankfurt. Für den gesamten September erwartet die Arbeitsagentur Hessen zwischen 330 und 360 neue Anzeigen für 8500 bis 9500 Personen. Damit werde die Kurzarbeit gegenüber den Meldungen im August vermutlich weiter zunehmen.

Viele offene Stellen

Frauen trifft die Krise weniger als Männer. Im September sank die Zahl arbeitsloser Frauen um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, die der Männer stiegt um 13 Prozent. Der Grund: Typische Männerberufe sind von der Krise stärker betroffen als Bereiche, in denen mehr Frauen arbeiten. Mit 21,9 Prozent besonders viele Menschen setzten Zeitarbeitsfirmen auf die Straße, wo überwiegend Männer arbeiten. Laut Arbeitsagentur gibt es fast 25000 offene ungeförderte Stellen, damit sei das Angebot immer noch auf einem hohen Niveau. (ust)

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