Entsorgung

Weniger Haushaltsabfälle in Hessen

In Hessen sind 2018 noch weniger Abfälle in den Mülltonnen gelandet als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mit.

Im Vergleich zu 2017 haben die Hessen pro Kopf 14 Kilogramm weniger Müll weggeworfen. Insgesamt seien 451 Kilogramm Haushaltsabfälle pro Kopf angefallen. Die Gesamtmenge der hessischen Haushaltsabfälle sei um 2,8 Prozent auf 2,83 Millionen Tonnen gesunken.

„Umgerechnet auf Wagenladungen von Entsorgungsfahrzeugen konnte damit theoretisch jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt Hessens jede Woche auf zwei Fuhren verzichten“, erklärte das Landesamt. Besonders spürbar sei der Rückgang der Abfälle bei den Bioabfällen gewesen, sie gingen gegenüber 2017 um 7,5 Prozent auf 801 200 Tonnen zurück. Das sei auf die Trockenheit im vergangenen Jahr zurückzuführen, weshalb weniger Garten- und Parkabfälle und kleinere Mengen Rasen- und Heckenschnitt anfielen.

Ein Drittel der Haushaltsabfälle machte laut Landesamt der Hausmüll aus. Hier gab es kaum Veränderungen, die Menge stagnierte beinahe bei 935 100 Tonnen. Dahinter folgten getrennt erfasste Wertstoffe mit 917 300 Tonnen, das entsprach den Angaben zufolge einem Minus von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Menge des Sperrmülls sei leicht um 0,7 Prozent auf 172 600 Tonnen gestiegen. (dpa)

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