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Ein nach einer Sprengung völlig zerstörter Geldautomat.

Gießen/Wiesbaden

Weniger Geldautomaten in die Luft gesprengt

Entgegen des Bundestrends sind in Hessen in diesem Jahr weniger Geldautomaten in die Luft gesprengt worden als 2017.

Die Zahl der Geldautomaten-Sprengungen in Hessen ist anders als im Bundestrend leicht gesunken. Bis Mitte Dezember seien in diesem Jahr 29 Fälle registriert worden nach 38 im Vorjahreszeitraum, teilte das Polizeipräsidium Mittelhessen mit. Die Beamten in Gießen sind in Hessen für die Ermittlungen bei den Automaten-Angriffen zuständig. Die Täter nutzen häufig Gasgemische, um die Geräte aufzusprengen und an das Bargeld im Innern zu gelangen.

Bundesweit zeigt der Trend nach oben: Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden rechnet für 2018 mit einem neuen Höchststand und mindestens 350 versuchten und vollendeten Fällen.

Die meisten Taten wurden nach den vorläufigen Zahlen in Nordrhein-Westfalen verübt, gefolgt von Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz sowie Berlin. Die Höhe der dadurch entstandenen Schäden und erbeuteten Beute war unklar. (dpa)

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