Justiz

Weniger  neu eingereichte  Klagen an Arbeitsgerichten in Hessen 

An hessischen Arbeitsgerichten sind 2018 das fünfte Mal in Folge weniger Klagen eingegangen als noch im Vorjahr.

Die Zahl neuer Klagen an Arbeitsgerichten in Hessen sei binnen eines Jahres um drei Prozent auf 25 800 in 2018 gesunken. Das teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. 

Die meisten Verfahren drehten sich demnach um Kündigungen und Arbeitsentgelte. Gut 25 100 Klagen erledigten sich im vergangenen Jahr, das waren 7,7 Prozent weniger als noch 2017. 8100 Verfahren blieben am Jahresende 2018 anhängig - 700 mehr als im Vorjahr, wie das Landesamt weiter mitteilte.

Bei gut zwei Dritteln der Fälle einigten sich die Parteien auf einen gerichtlichen Vergleich, für 9 Prozent wurde laut Statistik ein Urteil gefällt. Die übrigen Klagen wurden unter anderem zurückgezogen. Ein durchschnittliches Verfahren vor dem Arbeitsgericht dauerte 2018 rund drei Monaten. (dpa)

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