1. Startseite
  2. Rhein-Main

Weiterstadt: Liebesgeschichten jenseits vom Mainstream

Erstellt:

Von: Anja Laud

Kommentare

Szene aus dem Eröffnungsfilm „So Damn Easy Going“.
Szene aus dem Eröffnungsfilm „So Damn Easy Going“. © Ola Kjelbye Fotografi AB

Das Queer-Filmfest Weiterstadt beginnt am Donnerstag, 3. November. Über 50 Filme stehen auf dem Programm.

Frau trifft Mann, beide verlieben sich, nach einigen Irrungen und Wirrungen werden sie ein Paar. Dass Liebesgeschichten im Film auch ganz anders als in heteronormativen Mainstreamproduktionen üblich erzählt werden können, das will das Queer-Filmfest Weiterstadt zeigen. Es öffnet am Donnerstag, 3. November, mit einer Filmfestparty und der preisgekrönten Tragikomödie „So Damn Easy Going“, in der zwei junge Frauen ihre Liebe zueinander entdecken.

Insgesamt 25 Langfilme, 20 Kurzfilme, sechs mittellange Filme – von Dokumentarfilmen über klassische Spielfilme über Lesben bis hin zu Komödien über Schwule und Drag – werden bis Mittwoch, 16. November, an drei Spielorten zu sehen sein: dem Kommunalen Kino in Weiterstadt (Kreis Darmstadt-Dieburg), dem Programmkino Rex in Darmstadt und dem Lichtblick-Kino in Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau).

Das Queer-Filmfest war 1996 zunächst als „schwul-lesbische Filmtage Weiterstadt“ gegründet worden. Doch auch wenn sich der Name geändert hat, der Anspruch ist derselbe geblieben. Das Festival soll das queere Kino einem breiteren Publikum bekannt machen und Filmen, die in Deutschland keinen Verleih finden, eine Leinwand bieten.

Im vergangenen Jahr besuchten nach Angaben des Organisationsteams trotz der Corona-Pandemie 900 Menschen das Festival. Bei der jetzt 26. Ausgabe ist am Freitag, 4. November, wieder eine Kurzfilmnacht geplant und ein Kurzfilm-Brunch am Dienstag, 15. November, beides mit internationalen Produktionen. lad

Ein Überblick über das gesamte Programm findet sich auf der Webseite www.queer-weiterstadt.de

Auch interessant

Kommentare