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Weitere Corona-Hilfen für Kurorte

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Königstein und Bad Homburg erhalten Geld vom Land

HOCHTAUNUS - Die hessischen Heilkurorte hatten es in der Corona-Zeit nicht leicht: Kurgäste konnten wegen der Kontaktbeschränkungen gar nicht oder nicht so zahlreich kommen wie in normalen Zeiten. Die Thermen mussten vorübergehend schließen oder den Zugang beschränken. Gleichzeitig blieben hohe laufende Kosten der Gesundheitsinfrastruktur rund um die Bäder.

Um die Folgen der Pandemie für die angeschlagenen Bäder abzumildern, hat die Landesregierung bereits 2020 ein Hilfsprogramm mit einem Volumen von 15 Millionen Euro aufgesetzt. Zehn Millionen Euro sind bereits 2020 und 2021 an die Heilbäder geflossen.

Nun kommen weitere fünf Millionen dazu. Auch Bad Homburg und Königstein profitieren davon: Die Kreisstadt erhält in der dritten und letzten Tranche nun 292 937 Euro und die Burgstadt 155 669 Euro. Insgesamt zahlte das Land Hessen an Bad Homburg damit 842 350 und an Königstein 502 747 Euro. Die Verteilung der Gelder auf die einzelnen Kurorte ist laut Ministerium mit den Kommunalen Spitzenverbänden und dem Heilbäderverband abgestimmt. In die Beiträge sind die Anzahl der Betten, der Übernachtungen und der Einwohner eingeflossen.

„Heilkurorte sind in besonderem Maße von der Corona-Krise betroffen. Deshalb hatte sich die Landesregierung 2020 schnell dazu entschlossen, die betroffenen Gemeinden mit zusätzlichem Geld in der Krise zu unterstützen, um die Kurbetriebe für die Zukunft zu sichern“, so Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) in Wiesbaden.

Das Ministerium betonte, dass das Land mit regelmäßigen Zahlungen von derzeit etwa 13 Millionen Euro jährlich seine Bädergemeinden ohnehin schon unterstütze. judo

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