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Extra aus Mexiko angereist ist Guillermo Leon.

Frankfurt

Es weihnachtet schon sehr

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Die Frankfurter Primus-Linie bietet wieder ein schwimmendes Varieté mit Drei-Gang-Menü auf dem Main

Von Weihnachtsstimmung keine Spur. Bei goldener Herbstsonne und noch wohligen Temperaturen entern die Journalisten am Eisernen Steg die Wappen von Frankfurt der Primus-Linie. Das Varieté „Weihnachtissimo“ hat seine Generalprobe. Denn feststeht: Weihnachten wird kommen.

Und so ein bisschen kann man sich das dann doch vorstellen: Kaum im Inneren des Schiffs angelangt, lassen drei Musiker „Jingle Bells“ und „I’m Dreaming Of A White Christmas“ und „Feliz Navidad“ erklingen, ein Hauch von Zimt und Rotkohl in der Luft verheißt ein festliches Menü, und das Schiff ist stimmungsvoll eingedeckt. In weniger als zwei Monaten ist es schließlich schon wieder soweit.

Das Schiff legt ab, und als Kai Ahnung die kleine Bühne betritt, rückt die besinnliche Stimmung in den Hintergrund. Der Moderator ist selbsternannter „Meister der misslungenen Zaubertricks“ und kokettiert mit seiner unbeholfenen Art. Ganz und gar nicht unbeholfen wirkt dagegen Vanessa Lee. Sie wirbelt durch die Luft, was traditionell auf den Kopf gehört: Hüte. Ob mit ihren Füßen, Händen oder ihrem Kopf – Lee ist so flink, dass man als Zuschauer kaum mehr zählen kann, wie viele Hüte sie in der Luft hält. Extra aus Mexiko angereist ist Guillermo Leon. Er beeindruckt mit Jonglage, Akrobatik und als Clown. Und genauso wie Lee trotz er der niedrigen Deckenhöhe des Schiffs. Zum Jonglieren geht Leon deshalb immer wieder auf die Knie.

Deutlich ruhiger geht es bei der Darbietung von Detlef Winterberg zu. Als Pantomime und Slapstick-Performer braucht er kaum Worte, um das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Als Eule etwa brilliert er nur mit seinen Augen.

Weihnachtlich wird es dann erst wieder, als das Dessert auf dem Buffet aufgetischt wird: gefüllte Bratäpfel mit Mandelsoße und frische Waffeln mit Kirschen.

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