Kunst

Wegen Coronavirus: Filmemacher aus Frankfurt fürchten um ihre Existenz

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Filmemacher aus Frankfurt fürchten auf Grund der Corona-Pandemie um ihre Existenz. Aufruf zur Solidarität.

Zwei Jahre haben sie an ihrem Kinodokumentarfilm „Spitzbergen – auf Expedition in der Arktis“ gearbeitet und in einem zum Expeditionsschiff umfunktionierten Fischkutter die zu Norwegen gehörende Inselgruppe im Europäischen Nordmeer umrundet. Mit fantastischen Bildern sind sie zurückgekehrt. Nun sollten die beiden Frankfurter Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg eigentlich durch die Kinosäle der ganzen Republik touren. Doch seit Mitte dieser Woche sind wegen der Corona-Pandemie alle Kinos geschlossen, 315 Lichtspielhäuser haben sämtliche Spieltermine storniert.

„Ob wir als unabhängige Filmemacher überleben werden, steht in den Sternen“, sagen Schranz und Wüstenberg. „Wenn die Kinos nach der Pandemie wieder öffnen, wird es durch Dutzende andere abgesagte Kinostarts einen riesigen Filmstau geben.“ Und da die Kinos dann dringend Geld bräuchten, würden sie zunächst „die großen Blockbuster spielen und nicht einen Dokumentarfilm über Spitzbergen“.

Die Filmemacher setzen ihre Hoffnung nun in die vorzeitige Veröffentlichung ihres Films auf DVD, die eigentlich erst in einem halben Jahr erfolgen sollte. Mit „größtem Verständnis für die aktuellen Einschränkungen“ sind sie „solidarisch mit allen, die darunter leiden“ – und hoffen ihrerseits auf Solidarität: Wer mag, kann das Projekt unterstützen auf www.startnext.com/spitzbergen. Einen Filmtrailer gibt es auf youtu.be/Pl4aBP9lOoE sowie auf der Website www.comfilm.de

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