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Bildung

Wechselunterricht für alle in Hessen gefordert

  • Peter Hanack
    vonPeter Hanack
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Die SPD kritisiert die Aufhebung der Präsenzpflicht an den Schulen in Hessen.

Für die hessische SPD ist klar, dass es an den Schulen nicht so weitergehen kann wie bisher. Nötig sei es, den Wechselunterricht als Standard einzuführen, sagte der bildungspolitische Sprecher Christoph Degen am Montag in Wiesbaden.

Aktuell gilt, dass nur die Abschlussklassen Präsenzunterricht erhalten. Für die Jahrgänge 1 bis 6 wurde die Präsenzpflicht aufgehoben. Die Schulen sind offen, aber die Eltern sollen ihre Kinder möglichst nicht dorthin schicken. Alle anderen sollen auf Distanz im Homeschooling unterrichtet werden.

„Die Aufhebung der Präsenzpflicht ist das denkbar schlechteste Modell“, kritisierte Degen. Das Land habe damit „jegliche Steuerungsmöglichkeiten“ aufgegeben. Degen berichtete von Grundschulklassen, bei denen nahezu alle Jungen und Mädchen in der Schule anwesend seien. Bei anderen Klassen seien es nur wenige oder gar keine.

Das habe auch damit zu tun, dass manche Eltern davon ausgehen würden, dass ihr Kind an der Schule besser unterrichtet werde. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hatte versichert, dass jene, die zu Hause blieben, das Gleiche lernen würden wie jene, die in die Schulen kämen.

Degen machte sich dafür stark, ein einheitliches Modell umzusetzen. Nötig sei ein Wechselunterricht, bei dem die eine Hälfte der Klasse in der Schule anwesend sei, der andere Teil zu Hause bleibe. Damit könnten die nötigen Abstände zum Infektionsschutz eingehalten werden. Möglicherweise müssten mancherorts dafür die Klassen sogar gedrittelt werden.

Auch Landesschulsprecher Paul Harder sagte, es fehle ein einheitliches Konzept.

Für die nächste Sitzung des kulturpolitischen Ausschusses am morgigen Mittwoch hat die SPD-Fraktion einen umfangreichen Berichtsantrag an Kultusminister Lorz vorgelegt. Darin geht es unter anderem darum, wie viel Prozent der Schülerinnen und Schüler den Präsenzunterricht in der ersten Woche nach Ende der Weihnachtsferien besucht haben. Auch will die SPD wissen, welcher Anteil des vorgesehenen Unterrichtsstoffes in der aktuellen Situation voraussichtlich bewältigt werden kann.

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