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Die Ponys können sich wieder über zusätzliche Streicheleinheiten freuen.

Offenbach

Waldzoo öffnet für Familien

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Ein spezielles Konzept ermöglicht den Besuch des Streichelzoos in Offenbach bis zum 20.Dezember. Alle Termine waren in Windeseile weg.

Langweilig sei den Tieren in den vergangenen Wochen gewesen, erzählt Susanne Meyer. Zwar hat die Leiterin des Waldzoos den Tieren so viel Aufmerksamkeit wie möglich geschenkt, „aber wir können ihnen die Besucher nicht ersetzen“. Vor allem junge Ziegen brauchen drei Mal so viele Streicheleinheiten wie andere Tiere. Die können sie nun zum Teil wieder bekommen. Denn seit dem 1. Dezember hat der Waldzoo wieder Gäste, wenn auch eine sehr beschränkte Anzahl. Pro Tag können drei Familien den Streichelzoo besuchen - jede für sich allein und für je 90 Minuten. Zwischen den Familien ist 30 Minuten geschlossen, um unter anderem die Toiletten zu desinfizieren.

Der Waldzoo

Im Waldzoo kann man sich auch über den 20. Dezember hinaus vorstellen, das Konzept beizubehalten - sollte ein regulärer Besuch weiterhin nicht möglich sein. Aktuelle Informationen gibt es auf der Facebook-Seite oder www.waldzoo-offenbach.de.

Das Spendenkonto des Zoos lautet: IBAN: DE09505500200000100773 BIC: HELADEF1OFF Städtische Sparkasse Offenbach am Main. tim

Erlaubt sind maximal vier Personen aus einem Hausstand. Die fünfte Person aus dem zweiten Hausstand ist der Pfleger, der sich in dieser Zeit um die Tiere kümmert. „Am Freitagmittag haben wir das auf Facebook gepostet, am Sonntagmorgen waren alle Termine vergeben“, berichtet Meyer. Der Beitrag wurde mehr als 1000 Mal geteilt. 30 Euro erhält der Zoo pro Familie, Geld, das die Einrichtung sehr gut gebrauchen kann in Zeiten der Coronavirus-Pandemie. „Wir haben in der Zeit ganz viel Unterstützung bekommen“, sagt Meyer. Auch weil sie den Leuten zeigen wollte, was bei ihnen im Zoo los ist, habe sie sich das Konzept ausgedacht. „So verschwindet man nicht von der Bildschirmfläche“, betont Meyer. Nach Rücksprache mit den örtlichen Behörden habe sie das Okay bekommen und sich ihr Modell mit den Zeitfenstern ausgedacht. Um 8 Uhr fangen die Mitarbeiter des Zoos an, sich um die Tiere zu kümmern, zu füttern und die Ställe auszumisten. Um 10.30 Uhr kommt dann die erste Familie.

Während des ersten Lockdowns zwischen März und Mai hatte Meyer mit ihrem Team die Zeit genutzt, um Bauarbeiten vorzunehmen. Damals gab es zumindest die Aussicht, dass im Sommer geöffnet werden kann. „Der November war härter, weil der Winter und die Erkältungszeit nicht in einem Monat vorbeigehen“, so Meyer. Deshalb habe sie diesmal auf weitere Bauarbeiten verzichtet, die Mitarbeiter haben ihre Resturlaube abgebaut und das Geld wurde gespart. Schließlich laufen die Kosten für die Tierärzte und das Futter weiter.

„Wir haben jetzt erst einmal nur bis zum 20. Dezember geplant, weil wir nicht wissen, wie es danach weitergeht“, sagt Meyer. Ohne Corona wäre der Zoo in den folgenden Tagen immer auf, an den Weihnachtstagen bis 13 Uhr. Wie das diesmal aussehen wird, ist ungewiss. Klar ist, dass das Ein-Familien-Konzept auch eine Möglichkeit ist, um im Januar Gäste in den Zoo zu locken.

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