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Vorsichtiger Start an Hessens Schulen

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Es ist gut und richtig, am Montag mit der zumindest teilweisen Herstellung von Normalität im Unterricht zu beginnen. Ein Kommentar.

Natürlich wird es kein auch nur halbwegs normales Schulhalbjahr mehr werden, und ob bis zu den Sommerferien alle hessischen Schülerinnen und Schüler ihre Lehrer noch einmal in natura gesehen haben werden, ist fraglich.

Dennoch ist es gut und richtig, am Montag mit der zumindest teilweisen Herstellung von Normalität im Unterricht zu beginnen. So nachvollziehbar Ängste und Sorgen von Lehrkräften, Eltern und Schülern wegen einer möglichen Corona-Infektion auch sind.

Vernünftig scheint es, mit den Größeren zu beginnen und erst einmal zu erproben, wie der Schulalltag unter den Bedingungen von Abstandsregeln und Hygienevorschriften läuft. Später können weitere Gruppen folgen.

Für die Schulleitungen und Lehrkräfte ist die Herausforderung gewaltig. Sie müssen Präsenzunterricht unter enorm erschwerten Bedingungen organisieren und umsetzen – und gleichzeitig mit jenen den pädagogischen Kontakt halten, die beim Zuhause-Lernen verharren müssen. Das wird wohl nur zu leisten sein, wenn bei den Unterrichtsinhalten und -umfängen Abstriche gemacht werden.

Die besondere Herausforderung aber wird sein, jene nicht zu verlieren, die schon jetzt abgehängt zu werden drohen, weil sie zu Hause nicht die nötige Unterstützung erfahren können. Für diese Gruppen müssen Lösungen gefunden werden, die über den Status quo hinausgehen.

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