Bingen

Von Burgen und Baumgeistern

Bingen bietet viel Natur, Geschichte und Freizeitmöglichkeiten

Für Fernreisen ist 2020 nicht optimal, aber auch im nächsten Bundesland gibt es vieles zu entdecken. Dort lockt mit Bingen das Tor zum Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Von der 25 000-Einwohner-Stadt lässt sich das Rheintal mit seinen unzähligen Burgen bei ausgedehnten Wanderungen entlang des Rhein-Burgen-Wegs und anhand vieler Rundwege erkunden. Wer es gemütlicher mag, kann das Mittelrheintal auch mit Schiffen der Bingen-Rüdesheimer Fähr- und Schifffahrtsgesellschaft erkunden.

Bei sommerlichen Temperaturen lohnt ein Besuch im Naturschwimmbad, einem 2000 Quadratmeter großen Schwimmteich. Familien können sich im weitläufigen Park am Mäuseturm die Zeit vertreiben sowie den fantasievollen Spielplätzen am Kulturufer und auf dem Rochusberg.

Wer Schatten sucht, findet im Binger Wald ein vielfältiges Programm: Hier können schon die kleinsten Besucher ihren Wald, sein Ökosystem und seine Tierwelt auf dem Erlebnispfad Binger Wald kennenlernen. Auf der „Baumgeister-Tour“ müssen viele Brücken überquert werden, während zahlreiche Baumgeister die Wanderung begleiten. Im Kletterwald an der Lauschhütte kann in fünf Parcours jeder seine Kletterfähigkeiten testen.

Wer nach so viel Programm eine Pause braucht, könnte die Terrasse des Bootshaus Bingen ansteuern. Direkt am Rhein gelegen bietet sie einen traumhaften Blick und rheinhessische Heimatküche. Bis September ist das Restaurant allerdings Hotelgästen des neuen „Papa Rhein“ vorbehalten. Einen Aufenthalt dort gibt es heute zu gewinnen.

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