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Vier Bewerbungen für Stöhrs Nachfolge

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Von: Patrick Eickhoff

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Sebastian Wysocki (CDU) ist seit fünf Jahren als Erster Stadtrat im Amt.
Sebastian Wysocki (CDU) ist seit fünf Jahren als Erster Stadtrat im Amt. © Eickhoff/Tobias Koch

Amtsinhaber tritt am Sonntag nicht mehr an. Drei Männer und eine Frau stellen sich in Bad Vilbel zur Wahl.

Morgen wählt Bad Vilbel einen neuen Bürgermeister. Drei Kandidaten und eine Kandidatin sind bereit, die Nachfolge von Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) anzutreten. Mehr als ein Viertel aller Wahlberechtigten hat die Briefwahl beantragt.

Anja Nina Kramer (FDP) will die Digitalisierung in der Stadt vorantreiben. eickhoff
Anja Nina Kramer (FDP) will die Digitalisierung in der Stadt vorantreiben. eickhoff © Eickhoff

Eine vierte Amtszeit von Thomas Stöhr (CDU) wird es nicht mehr geben. Das gab der Amtsinhaber im August bekannt. Stöhr, der zuvor Erster Stadtrat in Bad Vilbel war, ist seit dem 17. Juni 2004 Bürgermeister. Er gewann bei drei Direktwahlen im ersten Wahlgang. Bei der Wahl am 28. September 2003 setzte sich Stöhr mit 71,9 Prozent gegen Roland Fischer (SPD, 26,9 Prozent) durch. 2010 mit 57,8 Prozent gegen Helmut Betschel-Pflügel (offiziell parteilos – mit Unterstützung von SPD und Grünen, 24,3 Prozent) sowie 2016 mit 65,7 Prozent gegen Clemens Breest (Grüne, 22,7) und Raimo Biere (damals Freie Wähler, 11,6).

WAHLSERVICE:

Am Sonntag , 30. Januar, haben 26 821 wahlberechtigte Bad Vilbelerinnen und Bad Vilbeler die Wahl.

Die Wahllokale sind am Wahlsonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Auf eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse im Rathaus wird aufgrund der aktuellen Corona-Situation verzichtet. Die Ergebnisse sind ab Sonntagabend im Votemanager unter votemanager-da.ekom21cdn.de/2022-01-30/06440003/praesentation/index.html einsehbar.

Alle wichtigen Links gibt es unter www.bad-vilbel.de/de/politik/
wahlen/direktwahl-buergermeister-in-2022 . Hier finden sich auch weitere Infos.

Drei Kandidaten und eine Kandidatin kämpfen um die Nachfolge von Bürgermeister Thomas Stöhr. Zur Wahl stehen Erster Stadtrat Sebastian Wysocki (CDU), Stadtrat Clemens Breest (Grüne), Gunther Salomon (SPD) und Anja Nina Kramer (FDP). Alle haben in den vergangenen Wochen in verschiedenen Formaten für sich geworben, coronabedingt aber auf größere Veranstaltungen verzichtet.

Clemens Breest (Grüne) trat bereits bei der Wahl 2016 an.
Clemens Breest (Grüne) trat bereits bei der Wahl 2016 an. © Eickhoff

Die Stadt ist in 20 allgemeine Wahlbezirke in den Stadtteilen Kernstadt, Massenheim, Heilsberg, Dortelweil und Gronau eingeteilt. Stadt-Pressesprecher Yannick Schwander informiert, dass es rund 7300 Anträge auf Briefwahl gegeben habe. „Wie viele abgegeben wurden, können wir erst am Wahlsonntag sagen, wenn ausgezählt wird.“ Wer schon vorab Briefwahl beantragt hat, muss darauf achten, dass die Briefwahlunterlagen rechtzeitig bei der Stadt ankommen. Alle Unterlagen müssen bis zur Schließung der Wahllokale am Wahltag um 18 Uhr bei der Stadt angekommen sein. Dies geht auf postalischem Wege oder durch eine persönliche Abgabe der Unterlagen im Rathaus in Dortelweil oder im Bürgerbüro in der Kernstadt (Frankfurter Straße 74). Das Bürgerbüro in der Kernstadt hat deshalb am Sonntag bis 15 Uhr geöffnet.

Gunther Salomon (SPD) setzt sich für den Stadtwald ein.
Gunther Salomon (SPD) setzt sich für den Stadtwald ein. © Eickhoff

Der Bürgermeister wird direkt gewählt. Holt ein Kandidat mehr als 50 Prozent der Stimmen, hat er die Wahl gewonnen. Sollte eine Stichwahl nötig werden, würde diese am Sonntag, 13. Februar, stattfinden. Die Wahlberechtigten erhalten daher ihre Wahlbenachrichtigung nach Abgabe der Stimme wieder mit, da diese auch für die etwaige Stichwahl gültig ist. Wer Briefwahl beantragt hat, erhält automatisch erneut Briefwahlunterlagen für die Stichwahl.

Die Wahlbeteiligung 2016 lag bei 54,1 Prozent. 2010 lag sie bei 49,1 Prozent. 2003 bei 53,3 Prozent.

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