Der Landtag befasst sich mit der Vergabepraxis des Landes.
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Der Landtag befasst sich mit der Vergabepraxis des Landes.

Das bringt der Tag

Viele Fragen nach Kauf von Anti-Terror-Software

  • Götz Nawroth-Rapp
    vonGötz Nawroth-Rapp
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Untersuchungsausschuss im hessischen Landtag +++ Georg-Büchner-Preis 2018 +++ Autofahrer soll Frauen absichtlich angefahren haben +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Guten Morgen aus Frankfurt!

Der neu eingesetzte Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags zur Vergabepraxis im Innenministerium trifft sich am heutigen Dienstag zu seiner ersten Sitzung. Das Gremium soll klären, ob bei der Anschaffung einer Analysesoftware zur Bekämpfung von Terrorismus und Kriminalität Fehler gemacht wurden. Zudem geht es um Abschlepp-Aufträge, die von der Polizei vergeben wurden. Die Oppositionsfraktionen SPD und FDP haben den Untersuchungsausschuss initiiert. Sie werfen Innenminister Peter Beuth (CDU) bei der Auftragsvergabe für die Software rechtswidriges Verhalten vor. Der Innenminister hält die Vorwürfe für unbegründet. In knapp vier Monaten wird in Hessen ein neuer Landtag gewählt.

Georg-Büchner-Preis

Der Georg-Büchner-Preisträger 2018 wird heute gegen 9.30 Uhr bekannt gegeben. Die renommierteste literarische Auszeichnung in Deutschland ist mit 50.000 Euro dotiert. Sie wird seit 1951 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt vergeben. Ausgezeichnet werden Schriftsteller, die in deutscher Sprache schreiben. Die Preisträger müssen „durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervortreten“ und „an der Gestaltung des gegenwärtigen deutschen Kulturlebens wesentlichen Anteil haben“.

Zu den Preisträgern gehören Gottfried Benn (1951), Heinrich Böll (1967) sowie zuletzt Jürgen Becker (2014), Rainald Goetz (2015) und im vergangenen Jahr der Lyriker Jan Wagner. Namensgeber ist der Dramatiker und Revolutionär Georg Büchner („Woyzeck“). Er wurde 1813 im Großherzogtum Hessen geboren und starb 1837 in Zürich. Die Auszeichnung wird am 27. Oktober während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt verliehen.

Prozess gegen Autofahrer in Frankfurt

Nachdem er in der Frankfurter Innenstadt mutwillig Touristinnen angefahren und verletzt haben soll, muss sich vom heutigen Dienstag an ein Autofahrer vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Die Anklage legt ihm neben gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Körperverletzung auch noch Unfallflucht zur Last. Ende Juni 2016 touchierte der 38-Jährige mit seinem Fahrzeug zunächst zwei Touristinnen, die die Straße überqueren wollten. Kurze Zeit später verletzte er drei weitere Frauen mit seinem Auto. Anschließend verließ er den Tatort. Die Strafkammer hat zunächst fünf Verhandlungstage bis Ende Juli terminiert.

(Mit Material von dpa)

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