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Viele Einsätze bei Laternenfest

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Veranstalter und Rettungskräfte ziehen Bilanz

bad homburg - Es war der beste Laternenfest-Freitag, den wir je hatten“, freute sich gestern Kurdirektor Holger Reuter, der direkt zu Festbeginn aus dem Urlaub zurück war. „Die Leute waren begeistert, dass wieder etwas stattfand.“ Das habe man auch an den Besucherzahlen gemerkt. Und auch das Wetter habe mitgespielt. „Abends um halb zehn noch 27 Grad - wann gab es das mal?“, so Reuter rhetorisch. 170 Schausteller waren angereist.

Nachdem das Laternenfest vergangenes Wochenende die ganze Stadt in Feierlaune versetzt hatte, haben mittlerweile bereits die Aufräumarbeiten begonnen. Doch wo gefeiert wird, sind meistens auch die gefordert, die im Notfall zur Stelle sind und für die Sicherheit auf dem Veranstaltungsgelände sorgen. So mussten auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Feuerwehr sowie die Polizei zu dem einen oder anderen Einsatz auf dem Laternenfest ausrücken.

Für das DRK war das Wochenende auf dem größten städtischen Volksfest sehr ereignisreich. Insgesamt leisteten mehr als 100 ehrenamtliche Helfer in den vergangenen Tagen auf dem Volksfest Dienst. Am Ende mussten an den vier Festtagen insgesamt mehr als 150 Personen die Hilfe der Sanitäter in Anspruch nehmen. In acht Fällen war sogar ein Notarzt vonnöten. Insgesamt verrichteten die ehrenamtlichen Helfer über 2700 Stunden Dienst auf dem Laternenfest.

Trotz der hohen Zahlen fiel die Einsatzdichte in diesem Jahr geringer aus als in den Jahren vor der Pandemie, sagt Johannes Pigge, Einsatzleiter des DRK-Ortsverbandes Bad Homburg. „Insgesamt verzeichnen wir einen Rückgang der Einsatzzahlen im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit.“

Auch aus polizeilicher Sicht seien die Festtage verhältnismäßig ruhig verlaufen. Es sei zu vergleichsweise wenigen polizeilichen Vorkommnissen gekommen, sagt Ingo Paul, Kriminalhauptkommissar und Pressesprecher für das Polizeipräsidium Westhessen. So liege die Zahl der Strafanzeigen im mittleren einstelligen Bereich. Insgesamt verteilten die Einsatzkräfte vier Platzverweise, wobei in zwei der Fälle Personen in Gewahrsam genommen werden mussten, weil sie die Verweise ignoriert hatten. Zudem wurde eine Ordnungswidrigkeit angezeigt aufgrund von Urinieren in der Öffentlichkeit. red

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