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Nora (5), Mama Isabel (l.) und Tante Marie bauen eine Schneefamilie im Kurpark in Wiesbaden.
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Nora (5), Mama Isabel (l.) und Tante Marie bauen eine Schneefamilie im Kurpark in Wiesbaden.

Wintereinbruch

Verschneites Hessen

  • vonKilian Beck
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Schneefall löst kurzzeitiges Verkehrschaos aus. Staus und Unfälle auf Autobahnen und Bundesstraßen hielten die Polizei die Nacht über auf Trab.

Schnee, so weit das Auge reicht, sieht eine Mutter aus dem Hochtaunuskreis am Dienstagmorgen. „Ich habe mich wirklich gefreut“, sagt sie, ihren Namen möchte sie nicht in der Zeitung lesen. Inzwischen taue es zwar wieder, trotzdem habe in Weilrod im letzten Winter nie so viel Schnee gelegen. Eine halbe Stunde nachdem ihr Sohn eigentlich den Schulbus zum Gymnasium hätte nehmen sollen, sei er zurückgekommen. „Der Bus kam nicht“, erzählt sie. Dann habe ihr Mann den Sohn und zwei andere Kinder aus dem Dorf in die Schule gefahren. Der Schulbus ihrer Tochter zur Grundschule im Nachbardorf hingegen sei pünktlich gewesen, erzählt sie.

Nicht nur den Schulbus im Hochtaunus hat der Schneefall der vergangenen Nacht ins Rutschen gebracht. In Südhessen zählt das Polizeipräsidium mehr als 40 Unfälle, die auf die Glätte zurückzuführen seien. In 17 Fällen krachte es am Dienstagmorgen im Berufsverkehr. Es sei bei Blechschäden und „leichten Blessuren“ der Menschen in den Autos geblieben, wie das zuständige Präsidium erklärte.

Besonders viel zu tun hatten die südhessischen Bergungskräfte in der vergangenen Nacht auf der Bundesstraße 47 von Bensheim nach Lorsch. Erst sechs Stunden, nachdem ein Fahrer ins Rutschen geraten und von der Fahrbahn abgekommen war, konnte die Straße wieder freigegeben werden. Die Polizei weist in einer Mitteilung nochmals ausdrücklich auf die Winterreifenpflicht hin, da sich einige Autofahrer:innen nicht daran gehalten hätten.

Auf mehreren hessischen Autobahnen ist der Verkehr ebenfalls zum Stillstand gekommen. Um 10 Uhr sei die A3 auf Höhe Niedernhausen wieder freigegeben worden, erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Westhessen auf Nachfrage. Dort hatten sich Laster im Schnee festgefahren und hatten somit im Berufsverkehr für einen 20 Kilometer langen Stau und eine Vollsperrung gesorgt. Ähnliches ist in Osthessen auf der A4 passiert, wie das zuständige Polizeipräsidium erklärte.

Entsprechend der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes hat es im Laufe des Dienstagvormittages aufgehört zu schneien. Ein Blick in die Verkehrsmeldungen des Hessischen Rundfunks zeigt, dass sich die Lage auf den Straßen bis zum Nachmittag weitestgehend normalisiert hat. Neben Unmut auf den Straßen hat der Schnee auch für Lächeln auf den Gesichtern von Kindern gesorgt. In Wiesbadener Parks beispielsweise wurden bereits die ersten Schneemänner des Jahres gebaut.

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