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Veronica King arbeitet als Sozialpädagogin in Kassel.

Auszeichnung

Veronica King erhält ersten Hessischen Preis für Lesbische Sichtbarkeit

  • Pitt v. Bebenburg
    vonPitt v. Bebenburg
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Veronica King ist die erste Trägerin des neuen Hessischen Preises für Lesbische Sichtbarkeit. Nominiert waren zwölf Aktivistinnen und Organisationen.

Die Sozialpädagogin Veronica King aus Kassel ist die erste Trägerin des neu geschaffenen Hessischen Preises für Lesbische Sichtbarkeit. „Sie ist Vorbild für viele junge Menschen gerade auch in den ländlichen Regionen Nordhessens“, sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne) zur Würdigung der Aktivistin.

Der Preis, der mit 10 000 Euro dotiert ist, sollte am Mittwochabend im Biebricher Schloss überreicht werden. Vorgesehen ist, dass er alle zwei Jahre vergeben wird.

Veronica King sei als schwarze lesbische Frau sichtbar, teile ihre Erfahrungen und arbeite mit viel Energie daran, Strukturen weiterzuentwickeln, hieß es zur Begründung. King engagiere sich dafür in der Frauen- und Jugendarbeit, im Vereins- und Freizeitsport, in der Verwaltung, bei der Organisation des Christopher Street Day Kassel und in Theaterprojekten.

Insgesamt waren nach Angaben des Sozialministeriums zwölf Organisationen und Personen für den Preis vorgeschlagen worden. Dazu zählte Erika Wild, die Inhaberin der Frankfurter Bar „La Gata“, die 1971 gegründet wurde und als weltweit älteste Lesbenbar gilt. Weitere Nominierte waren das Frauenmuseum Wiesbaden und seine Mitbegründerin Kim Engels, das Frauenkulturzentrum Darmstadt, das Lesbenarchiv Frankfurt, der Dyke*March Rhein-Main und der Chor „Liederliche Lesben“.

Daneben standen Yvonne Ford als Veranstalterin des „Lesbischen Herbstes“, die Lesben-Informations- und Beratungsstelle (Libs) aus Frankfurt, die „Lesben gegen Rechts“ und die Leiterin der Fachberatungsstelle „gewaltfrei leben“, Constance Ohms, auf der Liste.

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