Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die Außenaufnahme zeigt die Justizbehörden in Kassel.
+
Die Außenaufnahme zeigt die Justizbehörden in Kassel.

Kassel/Eschwege

Vermeintlichen Nebenbuhler attackiert

Wegen einer Attacke auf den vermeintlichen Geliebten seiner Ehefrau steht seit Mittwoch ein 57-Jähriger vor dem Landgericht Kassel.

Wegen einer Attacke auf den vermeintlichen Geliebten seiner Ehefrau steht seit Mittwoch ein 57-Jähriger vor dem Landgericht Kassel. Zum Prozessauftakt erklärte der Mann, sich äußern zu wollen. Seine Aussage vor Gericht verzögerte sich aber zunächst, weil ein Gutachter sich verspätete. Der Angeklagte soll 2017 in Eschwege (Werra-Meißner-Kreis) mit seinem Auto das Fahrzeug des 58-jährigen Opfers gerammt haben. Dann schlug er laut Staatsanwaltschaft die Scheibe ein und stach auf den Mann mit einem Messer ein. Das Opfer wurde schwer verletzt. Die Anklage erfolgt wegen versuchten Mordes aus niedrigen Beweggründen, gefährlicher Körperverletzung und gefährlichem Eingriffs in den Straßenverkehr.

Laut Staatsanwaltschaft hatte sich der 57-jährige Ukrainer bereits 2016 in den Kopf gesetzt, dass seine Frau eine Affäre mit dem späteren Opfer habe. Er habe dem 58-Jährigen nachgestellt, der ein gerichtliches Annäherungsverbot erwirkte. Laut Gutachten war der Angeklagte zur Tatzeit möglicherweise schuldunfähig, er sitzt momentan in einem psychiatrischen Krankenhaus. Bis Ende Februar sind fünf weitere Verhandlungstermine angesetzt. (dpa/lhe) 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare